Frederick-Tag an der Albert-Schweitzer-Schule
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Viele Fragen beantworten musste Frau Sigrid Zeevaert, die Verfasserin des Kinderbuchs
„Flaschenpost für Ole Pfitzmann" bei der Autorenlesung an der ASS. |
„In einem guten Buche stehen mehr Wahrheiten, als sein Verfasser hineinzuschreiben
meinte." (Marie.v.Ebner- Eschenbach) Dieser Satz verdeutlicht den ungemein hohen
Stellenwert des Buches in Schule und Gesellschaft. Wenn Schule Wahrheiten vermitteln
soll, dann muss das Buch als wichtigstes Bildungsmedium im Zentrum dieser Prozesse
stehen. Um diesem Anliegen zusätzliches Gewicht zu verleihen, veranstaltete die Schule
in Zusammenarbeit mit der Lesestiftung „Bödecker-Kreis" eine Autorenlesung für die
dritten und vierten Klassen am deutschen Lesetag - dem „Frederick - Tag". Sigrid
Zeevaert, Verfasserin des Kinderbuchs „Flaschenpost für Olle Pfitzmann" las aus eigenen
Werken wie „Weiberkram" und „Max, mein Bruder". Für die Kinder war es höchst
spannend, eine Kinderbuchautorin leibhaftig zu sehen und zu erleben. Ihre Art zu lesen,
zu betonen, Spannungsbögen zu setzen und literarischen Figuren Leben einzuhauchen,
war für viele Kinder eine völlig neue Begegnung mit Büchern. Auf sehr kindgemäße Art
verstand es Frau Zeevaert bei den Kindern Neugier auf das Lesen zu wecken. In der
anschließenden Diskussion musste die Autorin Fragen beantworten, die sich auf ihre
Arbeit bezog. Wie lange sie für ein Buch brauche, oder woher die Ideen für einen neuen
Kinderroman kommen. Dabei haben vielleicht manche Schülerinnen und Schüler
Parallelen zu ihren eigenen Aufsätzen gesehen. Die Kinder haben die zwei Stunden sehr
interessiert und aufmerksam zugehört und diese Veranstaltung genossen. Die
Kommentare der Klassenlehrerinnen lauteten übereinstimmend, dass die Autorenlesung
als fester Programmteil in den schulischen Veranstaltungskalender aufgenommen werden
müsse.
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