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An dieser Stelle konnten die Besucher unserer
Homepage bereits etliche pädagogische Projekte der Albert -
Schweitzer- Schule kennen lernen. So unser Segelprojekt an der
Grundschule, der Schulsanitätsdienst an der Hauptschule, die
Kooperation mit dem BUND oder unsere Kooperation mit den Selbstständigen
Waldbronn e.V. im Rahmen der Berufsvorbereitung.
Ein weiteres wichtiges Modul im Rahmen dieser schulischen bzw. außerschulischen
Arbeit ist das Suchtpräventionsprojekt unter der Leitung von Frau
Kollegin Hautzinger. Dieses besteht aus mehreren Teilen, die aufeinander
abgestimmt sind.
1.
Ein mehrtägiges Seminar der achten Klassen über
Suchtverhalten und Suchtstoffe
2.
Dokumentationen im Schulhaus über Suchtgefahren
3.
Eine Kletter-A.G., die den Sinn hat, ein positives
Lebensgefühl zu vermitteln.
4.
Eine anonyme Umfrage über Alkoholkonsum bei Mitschülerinnen
und Mitschüler
und die
damit verbundene Dokumentation
5. Ein
Informationsabend für Schüler, Eltern und Lehrer über
Suchtverhalten und Suchtprävention.
Gerade vor dem Hintergrund der
Zunahme sog. legaler Drogen wie Alkohol und Nikotin und deren
gesundheitliche Risiken ist dieses Projekt eine zentrale Aufgabe
schulischer und außerschulischer Bildung. Die Projektgruppe hat
in ihrer Umfrage sehr bedenkliche Ergebnisse gefunden; z.B.
Die Hälfte
der Schülerinnen und Schüler zwischen den Klassenstufen 8-10
trinken regelmäßig
Alkohol.
Ein Drittel davon mit Wissen der Eltern
Das Team um Frau Hautzinger nahm dies zum Anlass den im
Ablaufprogramm vorgesehenen Elternabend möglichst schnell
abzuhalten. Herr Reiner Slodowski, Suchtberater von der
Beratungsstelle des Landratsamts Karlsruhe, hat in einem ca.
einstündigen Vortrag einen tiefen Einblick in die „Suchtwelt“
gegeben. Dabei liegen die Ergebnisse der Umfrage an der ASS voll
im gesellschaftlichen Trend. Folgende Gründe können zu einem
unkontrollierten Drogenkonsum führen.
·
1.
Probleme in der Pubertät; Konfliktlage zwischen Bindung
und Autonomie
·
2. Vorbildverhalten der Erwachsenen
·
3. Gruppendruck der Gleichaltrigen
Gerade durch Alkohol kann kurzfristig ein positives Lebensgefühl
erzeugt werden, das aber trügerisch und nicht real ist. Wichtig
ist, so Reiner Slodowski, dieses Problem nicht zu ignorieren,
sondern positiv und aufklärerisch zu thematisieren und mit den
Schülern darüber im Gespräch zu bleiben. Handlungsorientierte
Alternativen bieten die besten Möglichkeiten der Aufklärung und
der Verhaltensänderung. Die Albert – Schweitzer – Schule wird
auf jeden Fall dieses Problem im Unterricht und in Projekten
weiterhin behandeln.
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