Albert-Schweitzer-Schule Waldbronn

Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule


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April 2005: Suchtprävention an der Albert-Schweitzer-Schule

Herr Slodowski informierte die Zuhörer über die Droge Alkohol.

An dieser Stelle konnten die Besucher unserer Homepage bereits etliche pädagogische Projekte der Albert - Schweitzer- Schule kennen lernen. So unser Segelprojekt an der Grundschule, der Schulsanitätsdienst an der Hauptschule, die Kooperation mit dem BUND oder unsere Kooperation mit den Selbstständigen Waldbronn e.V. im Rahmen der Berufsvorbereitung.
Ein weiteres wichtiges Modul im Rahmen dieser schulischen bzw. außerschulischen Arbeit ist das Suchtpräventionsprojekt unter der Leitung von Frau Kollegin Hautzinger. Dieses besteht aus mehreren Teilen, die aufeinander abgestimmt sind.


1.       Ein mehrtägiges Seminar der achten Klassen über Suchtverhalten und Suchtstoffe
2.       Dokumentationen im Schulhaus über Suchtgefahren
3.       Eine Kletter-A.G., die den Sinn hat, ein positives Lebensgefühl zu vermitteln.
4.       Eine anonyme Umfrage über Alkoholkonsum bei Mitschülerinnen und Mitschüler
          und die damit verbundene Dokumentation
5.       Ein Informationsabend für Schüler, Eltern und Lehrer über Suchtverhalten und Suchtprävention.


Gerade vor dem Hintergrund der Zunahme sog. legaler Drogen wie Alkohol und Nikotin und deren gesundheitliche Risiken ist dieses Projekt eine zentrale Aufgabe schulischer und außerschulischer Bildung. Die Projektgruppe hat in ihrer Umfrage sehr bedenkliche Ergebnisse gefunden; z.B.

          Die Hälfte der Schülerinnen und Schüler zwischen den Klassenstufen 8-10 trinken regelmäßig 
          Alkohol.
          Ein Drittel davon mit Wissen der Eltern

Das Team um Frau Hautzinger nahm dies zum Anlass den im Ablaufprogramm vorgesehenen Elternabend möglichst schnell abzuhalten. Herr Reiner Slodowski, Suchtberater von der Beratungsstelle des Landratsamts Karlsruhe, hat in einem ca. einstündigen Vortrag einen tiefen Einblick in die „Suchtwelt“ gegeben. Dabei liegen die Ergebnisse der Umfrage an der ASS voll im gesellschaftlichen Trend. Folgende Gründe können zu einem unkontrollierten Drogenkonsum führen.

·         1.
Probleme in der Pubertät; Konfliktlage zwischen Bindung und Autonomie
·         2.
Vorbildverhalten der Erwachsenen
·         3.
Gruppendruck der Gleichaltrigen

Gerade durch Alkohol kann kurzfristig ein positives Lebensgefühl erzeugt werden, das aber trügerisch und nicht real ist. Wichtig ist, so Reiner Slodowski, dieses Problem nicht zu ignorieren, sondern positiv und aufklärerisch zu thematisieren und mit den Schülern darüber im Gespräch zu bleiben. Handlungsorientierte Alternativen bieten die besten Möglichkeiten der Aufklärung und der Verhaltensänderung. Die Albert – Schweitzer – Schule wird auf jeden Fall dieses Problem im Unterricht und in Projekten weiterhin behandeln.

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