Betriebspraktikum
in den achten Klassen
Eines
der wichtigsten Profile der Haupt- und Werkrealschule ist der
Lernbereich „Arbeit- Wirtschaft- Technik“. Die Schüler sollen
handlungsorientiert an die Arbeits- und Wirtschaftswelt unserer
Gesellschaft heran geführt werden. Wichtigstes Ziel ist dabei die
Vermittlung der sog. Berufswahlkompetenz. Schülerinnen und Schüler
sollen dazu befähigt werden, bewusst ihre bevorstehende
Berufswahlentscheidung zu treffen. Ein zentrales Modul ist dabei die
Unterrichtseinheit „Orientierung in Berufsfelder“ in den achten
Klassen mit einem 14-tägigen Betriebspraktikum. Unsere Achtklässlerinnen
und Achtklässler schnupperten jetzt zwei Wochen die etwas rauere
Luft der Arbeitswelt, die doch so ganz anders ist als die der
Schule. Arbeits- und Betriebsabläufe sind nach ökonomischen,
arbeitsrechtlichen und kundenorientierten Prinzipien organisiert. Ob
im Kindergarten, in einem Fertigungsbetrieb oder in einer Behörde
die Schüler lernten hier ganz hautnah nach dem Erlebnisprinzip die
Arbeitswelt kennen. Dabei sollten sich die Jugendlichen folgende
Fragen beantworten?
·
Interessiert mich dieser Beruf und diese Tätigkeit?
·
Genügen meine Fähigkeiten zur Ausübung einer solchen Tätigkeit?
·
Kann ich in einer solchen Arbeitsatmosphäre tätig sein?
·
Soll ich diesen Beruf oder dieses Berufsfeld wählen vor dem
Hintergrund, dass es sich hierbei um
eine doch langfristige Lebensentscheidung handelt?
Bei
der Organisation dieses Betriebspraktikums ist die Schule auf den
guten Willen der örtlichen Betriebe und Institutionen angewiesen.
Die Betreuung eines jungen Praktikanten /einer jungen Praktikantin
ist eine zusätzliche Belastung im Arbeitslauf. Die
Albert-Schweitzer-Schule möchte der Waldbronner Geschäftswelt,
allen Institutionen und Behörden ganz herzlich für ihre
Kooperationsbereitschaft danken. Nur in der fruchtbaren
Zusammenarbeit von Schule, Elternhaus und Betrieb kann die große
Herausforderung, die mit der Berufswahl der jungen Menschen
verbunden ist, bewältigt werden.
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