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Projektprüfung an der Albert-Schweitzer-Schule
Wenn
man in der letzten Woche durch die Gänge des Schulhauses
lief, spürte man ein völlig anderes Unterrichtsklima. Die
Klassenzimmertüren standen auf, Schülerinnen und Schüler
der neunten Klassen saßen in Kleingruppen zusammen, lasen Bücher,
surften im Internet oder stellten visuelle Medien her. Die
neunten Klassen absolvierten in der letzten Woche ihre
Projektprüfung. Dies bedeutet ein Thema selbständig in
Gruppen zu bearbeiten und für eine Präsentation
aufzubereiten. Jeder Schüler wurde in dieser Phase von
Lehrern beobachtet und beurteilt. Die Präsentation fand vor
einer Prüfungskommission statt. Die Themen stammten aus den
verschiedensten kulturellen und technischen Bereichen je
nach Interessenlage der Schüler. Auf der Projektliste war
zu lesen: „AIDS" „VW- die Geschichte eines
Autos", „Freizeitmöglichkeiten in Waldbronn"
oder „Kleopatra- eine historische Figur". Insgesamt
arbeiteten 16 Gruppen und zeigten in der Abschlusspräsentation
ihre fundierten Kenntnisse. Einige Gruppen präsentierten
ihr Projekt mit der Power Point Technik und bewiesen damit
ein hohes Maß an Medienkompetenz. Im Foyer der
Albert-Schweitzer – Schule können in den nächsten Wochen
die Ergebnisse dieser Projektprüfung von der Öffentlichkeit
eingesehen werden. Wenn man die Schüler nach ihrer Meinung
über diese Projektprüfung befragt, dann sind sie der
einhelligen Meinung, dass das eigenständige und schülerorientierte
Arbeiten sehr motivierend und aktivierend ist. Dies ist die
pädagogische Intention dieser Art von Prüfung. Die Schülerin/der
Schüler soll eigenständig lernen und arbeiten. Der Lehrer
lenkt nicht rein lehrerzentriert die Lernprozesse, sondern
der Schüler soll sich selbst Wissen aneignen und dabei
Bildungskompetenzen erwerben.
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