Gemeindenachricht

Aus dem Auschuss für Umwelt und Technik


Mehrfamilienhaus in der Stuttgarter Straße geplant
Mit einer Ortsbesichtigung startete der Ausschuss für Umwelt und Technik in seine Sitzung. An der Kreuzung Ecke Stuttgarter Straße/Friedensstraße soll ein Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen gebaut werden. Geplant ist ein leicht winkelförmiges Gebäude, das sich um die Kurve Richtung Friedhof entwickelt. Weiterhin ist eine Tiefgarage (Einfahrt Stuttgarter Straße) mit 20 Stellplätzen und vier oderirdischen Stellplätze angedacht. Das Werkstattgebäude wird abgerissen. Die Verwaltung befürwortet das „dominante Gebäude“, so Jürgen Hemberger, Leiter des Technischen Amtes, da an dieser Ecke ein markantes Gebäude durchaus seinen Sinn hat. In der anschließenden Diskussion, in der Udo Mackert (CDU) die Höhe des Hauses kritisierte, forderten die Ausschussmitglieder zwei Stellplätze mehr, ansonsten bestünde unter anderem die Gefahr, dass am Friedhofparkplatz geparkt würde.
 
Zwei neue Fahrzeuge für die Gärtnerei
Zwei Fahrzeuge der Gärtnerei (Sprinter) weisen erhebliche Mängel auf und sind laut Verwaltung in einem „desolaten“ Zustand, so dass sie ersetzt werden müssen. Angedacht sind Fahrzeuge mit Kippfunktion und ausreichend Ladekapazität. Für diese Anschaffung müssten neben 40 900 Euro, die bereits laut Haushalt zur Verfügung stehen, noch weitere 30 500 Euro außerplanmäßig bereitgestellt werden. In der anschließenden Diskussion sahen die Ausschussmitglieder die Notwendigkeit neuer Fahrzeuge. Allerdings fragte Thomas Kunz (CDU) an, ob es unbedingt Neufahrzeuge sein müssten. Die Verwaltung solle den Gebrauchtwagenmarkt nicht unberücksichtigt lassen. Marc Purreiter (Bündnis 90/Die Grünen) regte das kommunale Leasing an. Auch bezüglich der Automarke, die den Anforderungen der Gemeindegärtnerei am besten entspricht, besteht noch weiterer Klärungsbedarf. Die Verwaltung wird die Anregungen prüfen.  

Mehr Stellplätze und durchgängiger Fußweg in der Tulpenstraße
Die Tulpenstraße wird im Zuge der geplanten Kindertagesstätte an der Albert-Schweitzer-Schule umgestaltet. Henning Walbersdorf von dem beauftragten Planungsbüro (Emch und Berger GmbH) stellte den Ausschussmitgliedern die weiterentwickelten Planungen vor. Ziele, so der Fachmann für Verkehrsanlagen, seien ein sicherer Fuß- und Schulweg, die Optimierung des Stellplatzangebotes, eine Kurzeitparkregelung und die Erhaltung der Wendemöglichkeiten. Bisher sei keine einheitliche Führung der Fußgänger vorhanden gewesen und keine sichere Querungsmöglichkeit zur Zwerstraße. Geplant seien nun ein durchgängiger Fußweg bis zur Kindertagesstätte, eine klare Trennung des Fuß- und fahrenden Verkehrs, ein getrennter Kurzeitparkbereich für die Kitabesucher, mehr Stellplätze und eine Sichtverbesserung, da die Hecke zur Zwerstraße zurückgesetzt werden soll.
Ein vier Meter breiter Fuß- und Fahrradweg soll für mehr Sicherheit sorgen. Die Trennung vom fahrenden Verkehr soll durch einen Bordstein garantiert werden. Eine sichere Querungsmöglichkeit an der Zwerstraße soll die Fußgänger gleich auf den Fußweg leiten. Ein Steifen mit abgestuften Pflastersteinen (sog. Schrambort) soll bei den Garagenausfahrten für mehr Sicherheit sorgen, da dieser dann vom ausparkenden und fahrenden Verkehr nicht mehr tangiert wird. Die Zahl der Stellplätze wird von 45 (einschließlich Zwerstraße) auf 58 erhöht. Die voraussichtlichen Kosten betragen rund 300 000 Euro ohne Kanalarbeiten.
Die Ausschussmitglieder stehen den Planungen positiv gegenüber. Allerdings seien die Bäume, die im Zuge der Baumaßnahmen weichen müssen, durch Neupflanzungen in einem Grünbereich zu ersetzen. Diese Anregungen sollen bei der weiteren Planung berücksichtigt werden, so Bürgermeister Franz Masino.

Die Tulpenstraße wird umgestaltet. Dadurch soll mehr Sicherheit für die Fußgänger geschaffen werden.

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