Gemeindenachricht

„Die Schüler sollen ihre Spuren hinterlassen“


Waldschüler gemeinsam mit Bürgermeister Franz Masino, Bildhauer Tobias Schäfer und Rektorin Ruth Csernalabics auf und neben "ihrem" Baumkristall.

„Die Schüler sollen ihre Spuren hinterlassen“


Die letzten Pinselstriche sind getätigt, das Gerüst ist abgebaut. Der Baumkristall der Waldbschule Etzenrot wird zwar, so Rektorin Ruth Csernalabics, nie endgültig fertig, aber für dieses Schuljahr sind die Arbeiten mal vollendet. Die Viertklässler haben den Kristall mit Naturfarben angemalt und ihre Namen auf einem der Stämme verewigt.
Eine neu angebrachte Tafel benennt alle Sponsoren, die sich an dem Projekt beteiligt haben.

Aus zwei Rotbuchen hat der in Neurod arbeitende Bildhauer Tobias Schäfer im vergangenen Jahr einen Baumkristall geschaffen,  in dem die drei Hauptstämme der Bäume verarbeitet wurden. In Kristallform gebracht wurden die Buchenstämme zunächst im Atelier von Tobias Schäfer in der alten Fabrik in Neurod. Zusammengebaut wurden sie dann „vor Ort“.
Während der Projekttage haben die Schülerinnen und Schüler tatkräftig an „ihrem Baumkristall“ mitgearbeitet. Da der Kristall zunächst ein Jahr trocknen musste, wurde er nicht konserviert. Zumal er als Wohnort für viele Ameisen und andere Insekten dient, die die Kinder auch beobachten können.

Alle Schüler, so der Wunsch von Ruth Csernalabics, dürfen weiterhin am Kristall mitarbeiten, der sich im Laufe der Jahre weiterentwickeln soll. Die Viertklässler „sollen ihre Spuren dort hinterlassen“, indem sie entweder ihre Namen oder Gedichte auf die Stämme schreiben.
So wie in diesem Jahr Victoria, Marie, Mia, Moritz und alle anderen Viertklässler. Ihnen hat die Arbeit an dem Baumkristall und auch das Beobachten der Insekten viel Spaß gemacht.

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