Gemeindenachricht

Übung der Gesamtfeuerwehr Waldbronn bei der Firma Polytec


Übungseinsatz der Waldbronner Wehren bei der Firma Polytec.

Übung der Gesamtfeuerwehr Waldbronn bei der Firma Polytec


Gerätebrand mit starker Rauchentwicklung und vermissten Personen bei der Firma Polytec in Reichenbach: Vollalarm  für die Feuerwehr Waldbronn. Es handelt sich um eine Großübung der Gesamtfeuerwehr Waldbronn, die mit leistungsstarken Nebelmaschinen und lebendigen Mimen jedoch täuschend echt vorbereitet war.

Die Martinshörner schrillen am 18.07.2015 gegen 16 Uhr durch die Ortsteile, binnen fünf Minuten nach dem Alarm der automatischen Brandmeldeanlage ist das erste Einsatzfahrzeug vor Ort. Der Einsatzführungsdienst mit dem Kommandowagen traf als erstes an der Übungsstelle ein. Nachdem die Meldeanlage ausgelesen und das Gebäude von außen erkundet wurde sowie der Hausmeister befragt war ging alles Schlag auf Schlag. Ohne Eile wurden Befehle erteilt und Aufgabenschwerpunkte festgelegt. Schnell bahnen sich die ersten Einsatztrupps unter Atemschutz mit ihrer rund ca. 30 kg schweren Ausrüstung den Weg in das Ungewisse des Gebäudes  Die Anzahl der Vermissten ist den Einsatzkräften zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.
Die eigene Hand vor Augen ist gerade noch, die Umgebung einen halben Meter weiter weg überhaupt nicht mehr zu erkennen. Die Schlauchleitung ist dabei, jedoch nur zur Sicherheit für Retter und Vermisste und zur Orientierung auf dem Rückweg. Optimiert wird die Suche nach Vermissten und Brandherd durch die eingesetzten Wärmebildkameras. Hierbei zeigte sich wie wichtig dieses Gerät für die schnelle Menschenrettung ist. Ebenso kommen mehrere Überdrucklüfter, welche den Rauch aus dem Gebäude blasen, zum Einsatz.
Schwerpunkt war bei der Übung auch die Einbindung des Einsatzleitwagens sowie die Erprobung der Führungsabläufe mit diesem neuen Fahrzeug.

Unter den Augen von Herrn Göhringer von der Geschäftsleitung der Firma Polytec, Bürgermeister Franz Masino und einer große Zahl an Gemeinderäten und interessierten Bürgern werden die Vermissten von den insgesamt ca. 50 vor Ort befindlichen Feuerwehrmänner und -frauen gerettet. Nach etwa einer Stunde konnte  die Übung erfolgreich beendet werden.
„Man merkt, dass solche gemeinsamen Feuerwehrübungen auch in Zukunft wichtig sind, um einen sicheren aber auch ruhigen, geordneten und zielgerichteten Ablauf zu gewährleisten“, so Kommandant Hartmut Karle, der die Besucher über das Vorgehen der Feuerwehr während der Übung informierte.
Vorbereitet hatten die Übung Thomas Becker, Christian Enkrich, Tobias Härtenstein, Tobias Müller und Wolfgang Ochs.

Bei der abschließenden Manöverkritik wurde nochmals das große Engagement aller Beteiligten gelobt und wiederholt auf die Wichtigkeit des Atemschutzes im Feuerwehralltag hingewiesen.
 
 

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