Gemeindenachricht

Aborigines und Maori tanzten im Jugendtreff


Wenige Minuten später wurde es dann auf der anderen Seite des "Kontinents" lebendig, als die Maori aus ihrer Hütte strömten und zu tanzen beginnen.

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Die Australischen Ureinwohner bei ihrem Kriegstanz.

Das alles war zu erleben beim Abschluss der Kinderferienaktion des Waldbronner Jugendtreff, zu dem die Eltern eingeladen waren. Wie in den Jahren zuvor war der Andrang zur Kinderferienaktion ungebrochen, wie Jugendtreffleiter Detlef Schäfer sagte. Die 40 Plätze waren schnell vergeben und die Warteliste mit weiteren 20 Namen gefüllt. Von den acht Betreuern kamen vier vom Jugendtreff, weitere vier wurden nach Können und Fähigkeiten rekrutiert, dazu kamen noch zwei Praktikanten der Erzieher Schule.
Die erste Ferienwoche "gehört" beim Waldbronner Ferienprogramm "Sommerspaß" traditionell dem Jugendtreff Waldbronn. Jedes Jahr bieten Jugendtreff-Leiter Detlef Schäfer und sein Team ein attraktives Programm an, das im Laufe dieser Woche mit den Kids gestaltet wird. Und wo waren die Jugendtreffler nicht schon überall in den zurückliegenden Jahren? Wikinger hinterließen ihr Schiff im Freigelände, Entdecker und Erfinder machten in der Ermlisallee Station, Indianer verbrüderten sich mit dem weißen Mann, die Tiefsee wurde erkundet, in fremde Galaxien aufgebrochen und auch die alten Römer fochten hier ihre Kämpfe aus.

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Die Maoris aus Neuseeland beeindruckten mit ihren farbenprächtigen Kostümen.

In diesem Jahr ging es also zu den Aborigines in Australien und den Maori in Neuseeland. Wichtig ist Detlef Schäfer und seinem Team bei diesen Aktionen immer, dass die Kinder bei allem Spaß an den Themen aber auch etwas lernen, in diesem Jahr über die Kulturen der Ureinwohner Australiens und Neuseelands. Sie mussten sich nicht nur auseinandersetzen mit Sitten und Gebräuchen, auch die benötigten Gegenstände wurden selbst gebaut. Und da gab es Einiges, was in Gruppen erarbeitet und hergestellt wurde: Didgeridoos und Trommeln wurden gebaut, Waffen und Boomerangs mussten hergestellt werden, Kleidung genäht, Tänze einstudiert, Kunst und Holzschnitzerei wurden studiert und schließlich Hütten gebaut. Stimmen musste auch die Körperbemalung der kleinen Kriegerinnen und Krieger.

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Aborigines aus Australien beobachten das Treiben der Maoris, ihrer neuseeländischen "Nachbarn".

All das wurde in der ersten Ferienwoche von Montag bis Freitag von 9 – 13 Uhr auf den Weg gebracht. Viel lernten die Kinder dabei auch über die Kultur der Ureinwohner Neuseelands und Australiens. Für das Betreuerteam bedeutete das aber "viele Monate Vorbereitungszeit", wie Detlef Schäfer betonte. Belohnung für die Arbeit des Teams waren aber die Freude und Begeisterung der Kinder und das rege Interesse der Eltern und Großeltern, die sich trotz tropischer Temperaturen den Abschluss nicht entgehen ließen.


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