Gemeindenachricht

Lions Basar mit neuem Rekorderlös



Sehr gut besucht war wieder Lions-Basar im Kurhaus. Mit über 21.000 Euro verzeichnete er ein neues Rekordergebnis.

In den Tagen zuvor hatten die Lions-Mitglieder eine Unzahl von Spenden entgegengenommen, die im Saal des Kurhauses dann auf Käufer oder Liebhaber, je nachdem, warteten.
Vollgepackt und gefühlt noch etwas enger gestellt als in den Vorjahren waren die Tische im Kurhaussaal. Zu entdecken gab es wieder "Gebrauchtes, Nostalgisches, Witziges – einfach Schönes", so das Motto des Basars. Profis wussten sofort die Richtung, in die sie stürmen müssen: Damenbekleidung rechts, Herrenbekleidung links. Schon bald wird in Ecken oder zwischen Regalen begutachtet, anprobiert, um den Preis gefeilscht. Nicht links liegen bleiben auch die Tische mit Büchern, Spielzeug, Nippes und Modeaccessoires. Kunstfreunde drängelten -oft im Laufschritt- sofort durch zur Bühne, wo Bilder, Kunstdrucke oder Skulpturen auf Liebhaber warteten.

Vor Saalöffnung sprachen Dr. Ulrich Herz und Bürgermeister Franz Masino zu den Lions-Aktiven.

Ehe aber die Türen sich öffneten, dankte Ulrich Herz, Vorsitzender der Lions-Hilfe, den über 100 Helfern, die beim Einrichten des Saals und jetzt beim Verkauf aktiv waren. Bürgermeister Franz Masino versprach er, dass ein Großteil vom Erlös an Personen oder Einrichtungen in der Gemeinde zurückfließen wird. Franz Masino seinerseits dankte den "Löwinnen und Löwen" für ihren ehrenamtlichen Einsatz.

Bücher aus den verschiedensten Bereichen gab es berim Lions-Basar in großer Zahl..



Drei harte Tage lagen allerdings hinter den Lions-Mitgliedern. Eine große Menge an Waren musste entgegengenommen und sortiert werden. "Wir haben in diesem Jahr so viele Artikel erhalten, wie noch nie in den Jahren zuvor", betonte Dieter Keck vom Lions-Club. Klar sei, dass nicht alles am Samstag den Weg zu Interessenten finde. Deshalb gehe alles, was am Ende des Tages übrig bleibt an die Diakonie in Karlsruhe, die die Reste abholt. Was dann noch übrig bleibt, wird getrennt dem Abfallkreislauf zugeführt.


Im Laufschritt stürmten nach Saalöffnung die ersten Besucher den Saal, während sich am Eingang noch die Besucher drängen.

Im Saal wurde oft gehandelt wie auf dem sprichwörtlichen orientalischen Basar. Der geforderte Preis blieb nur selten ohne Gegengebot und so näherte man sich Euroweise einander an.
Eine Stunde nach Saalöffnung herrschte immer noch drangvolle Enge in den Gängen. Viele Besucher sind bepackt mit Rucksäcken, Taschen oder Einkaufstüten, was das Durchkommen auch nicht gerade erleichtert.


Groß und auch stark nachgefragt war auch das Angebot an Spielwaren.


Am Abend trafen sich dann die Aktiven, um bei einem Essen durchzuschnaufen und den Tag ausklingen zu lassen. Dabei verkündete Ulrich Herz auch ein erstes Ergebnis. Mit 21000 Euro wurde das Vorjahresergebnis um 5 Prozent übertroffen und es war sogar das beste Ergebnis aller bisherigen Basare.




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