Gemeindenachricht

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik


Weitere Mittel für die Sanierung Freibadeingang
Der Ausschuss für Umwelt und Technik bewilligte einhellig weitere 24 000 Euro für die Sanierung des Freibadeingangsgebäudes.
Diese außerplanmäßigen Kosten fallen an, da die anstehenden Abdichtungsarbeiten des Flachdaches nicht von Mitarbeitern des gemeindeeigenen Bauhofes getätigt werden können, sondern von einer Fachfirma ausgeführt werden müssen, erläuterte Jürgen Hemberger, Leiter des Technisches Amtes, in der Sitzung. Viele Arbeiten sind in den vergangenen Monaten bereits in Eigenregie vom Bauhof gemacht worden, etwa das Einbauen der neuen Außenträger, ebenso die Abbinde- und Anschlussarbeiten. Jedoch stellte sich bei den Arbeiten heraus, so Hemberger, dass die Bitumbahn als Dachabdichtung nicht mehr repariert, sondern komplett, eben von einer Fachfirma, erneuert werden muss.
 
Kosten für geplante Quartiersachse im Rück II zu hoch?

Bäume, Grünflächen und Sitzbänke sollen die Quartiersachse (Albgaustraße) im neuen Baugebiet Rück II säumen. Die vorgestellte Planung nahmen die Ausschussmitglieder positiv zur Kenntnis. Die angedachte Ablösesumme von 350 000 Euro wird möglicherweise auf 200 000 Euro reduziert.
Planerin Ellen Rösch vom Architekturbüro Veiel stellte dem Ausschuss die detaillierten Planungen vor, die der „eher monotones Bebauung dynamisch entgegentreten sollen“, so Rösch. Angedacht für die Quartiersachse, die von Rück I quasi weiter geführt wird, sind drei Begegnungsflächen mit Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen sollen. Für viel Grün sollen Hoch- und Staudenmischbeete sowie Bäume und Hecken sorgen. Gerade die Staudenbeete sollen jahreszeitlich blühen und bedürfen nur der einmaligen Pflege. Die Grünflächen, die Beete und die deren potentielle Pflege,  ergänzte Jürgen Hemberger, sind mit der gemeindeeigenen Gärtnerei abgesprochen.

In der anschließenden Diskussion wurde die grundsätzliche Planung der Quartiersachse sehr positiv aufgenommen, allerdings stellten die Räte die hohen Kosten von rund 350 000 Euro in Frage, da diese die Erschließungskosten weiter ansteigen lassen.
Angelika Demetrio-Purreiter (Freie Wähler) schlug vor, die Bänke über ein Sponsoring finanzieren zu lassen. Udo Mackert (CDU) wies darauf hin, dass die Pflegefolgekosten nicht außer Acht gelassen werden dürfen.  Dass „uns die Erschließungskosten nicht davon laufen dürfen“, mahnte Bürgermeister Franz Masino ebenfalls an. Ursprünglich, so der Rathauschef, seien 150 000 Euro angedacht gewesen, jetzt lägen die Kosten bei 350 000 Euro. Dadurch werden die Erschließungskosten, die bisher bei rund 175 Euro pro Quadratmeter angesiedelt sind, weiter in die Höhe getrieben. Den anwesenden Vertretern der Gesellschaft für Stadt- und Landentwicklung (Erschließungsträger) schlug Masino eine Ablösesumme für die Gestaltung der Quartiersachse von 200 000 Euro vor. Natürlich sei dies immer ein „Spagat zwischen den Kosten und dem Aussehen“, so Masino und verwies darauf, dass nicht nur Bewohner von Rück II die Quartiersachse nutzen können,  sondern jeder Fußgänger und Radfahrer. Jürgen Hemberger warf die Frage auf, was „wir für 150 000 Euro bekommen“. Je höher der landschaftlich architektonische Anspruch sei, je höher die Kosten.   
Abschließend wurde die Planung der Achse zwar sehr gut aufgenommen, über die möglichen Kosten wird allerdings weiter beraten.   

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