Gemeindenachricht

Informativer Einblick ins Uganda-Lebenshaus


Seine Enkelin absolvierte nach dem Abitur einen freiwilligen Dienst im Lebenshaus Uganda und Opa Heinz, gerade in den Ruhestand getreten, ging gleich mit nach Uganda und machte sich im Lebenshaus als Handwerker nützlich.
In bewegenden Worten und informativen Bildern ließ Günter Hirt, gerade aus Uganda zurückgekehrt, das Lebenshaus lebendig werden und dabei vergessen, dass er das 80. Lebensjahr bereits vollendet hat. Für knapp 40 Kinder ist es Zufluchtsstätte, die ansonsten nur eine geringe Lebenschance hätten. Dazu kommen noch weit mehr Kinder und ihre Familien im gesamten Umfeld, die hier Lebenshilfe und eine Stütze in ihrem Alltagskampf ums Überleben erfahren.
Das Lebenshaus, so Günter Hirt im Gespräch, entstand aus der Erfahrung, dass viele erkrankte Kinder und Mütter nur im Glücksfall eine medizinische Versorgung bekommen. Gerade die Ärmsten, und um die will sich Hirt kümmern, sind oft auf sich allein gestellt. Unter elenden Verhältnissen führen sie ein hartes Leben im Busch. Fehlende Unterkünfte, Mangelernährung, schlechtes Wasser und sterbende Eltern versperren den Kindern eine menschenwürdige Zukunft. Bei 99 Prozent der im Lebenshaus aufgenommenen Kinder starben die Mütter bei der Geburt. Hoffnung bereiteten aber neueste Zahlen, denn 42 Mütter überlebten die Geburt ihrer Kinder.
Erste Kontakte zu Uganda entstanden während Hirts Pfarrzeit in Waghäusel. Nach mehreren Jahren, in denen er für Uganda spendete, fuhr er 2001 erstmals in das afrikanische Land und ist seit dieser Zeit mehrmals im Jahr dort. Sein Ziel sei, Antwort zu geben auf die Not von Menschen.


Spende an das "Lebenshaus Uganda" mit (v.li) Pfarrer i.R. Günter Hirt, Waltraud Ochs, Manfred Peter, Heinz Götz.

Pfarrer Hirt verließ Busenbach nicht mit leeren Händen. Von der Kolpingsfamilie erhielt er 1250 Euro, die aber für notwendige Maßnahmen im Lebenshaus bereits ausgegeben seien. Weitere 1000 Euro kamen von Heinz Götz, der zu seinem kürzlichen 80. Geburtstag um Spenden für das Lebenshaus gebeten hatte. Damit aber nicht genug: bei den Erzählcafes wird immer ein Spendenkässchen aufgestellt, um Unkosten zu decken. Den Inhalt übergab Manfred Peter diesmal an Pfarrer Hirt als weitere Unterstützung für das Uganda Lebenshaus.
Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.uganda-lebenshaus.de, dort ist auch das Spendenkonto aufgeführt.




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