Gemeindenachricht

Aus dem Gemeinderat


FC Busenbach erhält ein neues Rasenspielfeld
Der FC Busenbach bekommt ein neues Rasenspielfeld. Die Gemeinde wird – so einstimmig vom Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen- die Kosten zu übernehmen.
Der Hintergrund: Für die Aldi-Erweiterung in der Talstraße war es erforderlich, einen 15-Meter breiten Geländestreifen vom Sportplatz abzutrennen. Dieser Anteil wurde von der Gemeinde an Aldi verkauft.  Auf dem Restspielfeld soll nun ein neuer Rasen entstehen; ein erstes Angebot beläuft sich auf rund 300 000 Euro. Da der FC Busenbach Pächter des gemeindeeigenen Geländes ist, übernimmt die Gemeinde die Kosten.
Der Antrag des Vereins, ihm die jährlichen Wasserkosten um die Hälfte zu erlassen, sofern keine neue Zisterne angelegt wird, lehnte der Rat aus Gleichbehandlungsgründen ab. Dem Verein wurde allerdings zugesagt, während der Bauphase den neuen Kunstrasenplatz in Etzenrot mitzubenutzen.
 
Container kommen in die Siemensstraße
Die Obdachlosenunterkünfte (Container) aus Neurod kommen auf ein gemeindeeigenes Grundstück an der Siemensstraße zwischen den Hausnummern drei und sieben. Der Gemeinderat entschied sich mehrheitlich (eine Stimme) für den diesen neuen Standort.  
Bisher stehen die 12 Container in Neurod am Campingplatz. Der Mietvertrag für diesen Standort läuft aus. Eine Verlegung ist daher unumgänglich. Keine Mehrheit fand ein möglicher Standort im Ermlisgrund. Derzeit werden, laut Verwaltung, in der Gemeinde 20 Obdachlose untergebracht.  
Alle Räte waren sich einig, dass eine Unterbringung der Obdachlosen in Containern, nur eine „vorübergehende“ Lösung sein kann.
 
 „Wengertlenhütte“ bleibt bestehen
Die „Wengertlenhütte“ in Busenbach bleibt erhalten. Dies beschloss der Gemeinderat ebenfalls in seiner jüngsten Sitzung.
Die Schutzhütte, Anfang der 1990er Jahren vom Obst- und Gartenbauverein errichtet und seither von diesem betrieben, wird gleichermaßen von Wanderern, als auch von Jugendlichen genutzt. Leider, dies wurde mehrfach in der Sitzung betont, auch sehr häufig als „wilder Grillplatz“ zweckentfremdet. Gerade der von den Benutzern nicht entsorgte Müll war für den OGV ein Grund, die Pflege der idyllisch gelegenen Hütte aufzugeben.
Nach der Aufhebung einer sogenannten Duldungsvereinbarung durch den  OGV fällt die Hütte nun in den Aufgabenbereich der Gemeinde.  Diese bleibt, entgegen eines Vorschlages, ausschließlich eine Schutzhütte und wird nicht als Grillhütte ausgeschrieben. Möglicherweise wird sich auch der neu gegründete Verein „SIT IN e.V“ mit um die Hütte kümmern.

Die Wengertlenhütte bei Busenbach bleibt erhalten.

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