Gemeindenachricht

Aus dem Gemeinderat


Verschiedene Investoren stellen ihre Planungen für Rück II vor
In der vergangenen Gemeinderatssitzung hat sich das Gremium ausschließlich mit dem neuen Baugebiet Rück II beschäftigt. Im Bebauungsplan sind dort drei Investorengrundstücke mit besonderer Nutzung vorgesehen; ein Hotel, ein Wohn- und auch ein Seniorenprojekt sollen im neuen Gebiet verwirklicht werden.  
Die Planer und Investoren stellten nun ihre Ideen für die Projekte vor. Dementsprechend groß war auch das Interesse der Bevölkerung in der Sitzung, die Stühle reichten kaum aus. Das weitere Verfahren sieht vor, dass nach der Vorstellung im Gemeinderat der Gestaltungsbeirat der Architektenkammer die einzelnen Entwürfe architektonisch und städtebaulich bewertet und dem Gemeinderat entsprechende Empfehlungen erteilt. Die Entscheidung, wer den Zuschlag für welches Projekt erhält, fällt dann der Gemeinderat Ende des Jahres.
 
Doch der Reihe nach: Klaus-Peter Wesel, Geschäftsführer der WLH Projekt- und Grundstücksentwicklung, stellte dem Gremium seine Planung für ein Hotel am Eingang der Talstraße vor. Insgesamt sind in der L-förmig angelegten, dreigeschossigen Hotelkonzeption 100 Zimmer geplant, auf jeder Etage rund 33.  Ferner sind ein Frühstücksraum und ein Konferenzraum vorgesehen. Gastronomie würde es nicht geben. Ob sich ein weiteres Hotel in Waldbronn überhaupt rechne, zweifelte das Gremium an. Wesel erwiderte, dass sein Unternehmen nur an wirtschaftlich vertretbare Standorte gehe. Als zu wenig sieht das Gremium die Anzahl der vorgesehenen 24 Stellplätze. Grundsätzlich konnten sich die Räte aber mit der Konzeption anfreunden.
 
Drei Investoren stellten ihre Konzepte für das Projekt „Geschosswohnungsbau mit Sozialwohnungen“, welches direkt an das Hotel anschließen soll. Die Konzepte sehen keinen großen Wohnblock, sondern vier oder fünf einzelne Baukörper vor, mit offenen Innenhöfen. Grundsätzlich soll sozialer Wohnungsbau mit frei verkäuflichen Wohnungen kombiniert werden. Alle Konzepte sehen Tiefgaragen vor.
 
Ferner soll auf einem dritten Grundstück ein „Versorgungszentrum “ entstehen. Zwei Investoren stellten ihre Konzepte vor. Auch muss die Trägerschaft eines solchen Seniorenprojektes geklärt werden, also wer übernimmt die geplante Tagespflege und die Leistungen für ein betreutes Wohnen. Von den Investoren wurden zwei mögliche Betreiber vorgestellt, zum einen die Diakonie, zum anderen die Caritas. In den Planungen sind zudem Arztpraxen, Beratungsangebote und weitere Dienstleistungen möglich.  

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