Gemeindenachricht

Stricken für kranke Kinder: Handarbeitskreis „Nadelstark“ spendet insgesamt 4600 Euro


Im Beisein von Bürgermeister Franz Masino übergab Brigitte Bugger jeweils einen Scheck an Admira Knoll, Vorstandsvorsitzende von FUoKK und an Jelena Kuhar Papesa vom Kinderhospizdienst Karlsruhe.

Stricken für kranke Kinder: Handarbeitskreis „Nadelstark“ spendet insgesamt 4600 Euro

 
Immer vor Weihnachten haben die Frauen von der Handarbeitsgruppe „Nadelstark“ einen wichtigen „Herzenstermin“ im Rathaus: Die Gruppe um Brigitte Bugger spenden den Erlös aus ihren selbst gefertigten Handarbeitsarbeiten jedes Jahr zugunsten sehr kranker Kinder. In diesem Jahr kamen aus dem Verkauf insgesamt 4600 Euro zusammen und so konnten zwei Schecks – im Beisein von Bürgermeister Franz Masino - über je 2300 Euro an den Kinderhospizdienst Karlsruhe und an den „Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe“ (FUoKK) übergeben werden. „Sie verbinden Ihr Hobby mit sozialem Engagement und helfen dort, wo es am dringendsten benötigt wird“, bedankt sich Bürgermeister Masino bei den Damen von „Nadelstark“. Jedes Jahr aufs Neue sei er beeindruckt von dem Spendenergebnis.    
 
Rund acht Frauen treffen sich seit Jahren wöchentlich in ihrer Wohnung, so Brigitte Bugger.
Dort stricken und häkeln sie in erster Linie wunderschöne Puppen und Tiere, aber auch Socken, Mützen oder Schals. Gerade die Puppen und Kuscheltiere (sind übrigens alle waschbar) seien sehr beliebt. „Die gibt es in keinem Laden zu kaufen“, schwärmt Brigitte Bugger, die sich gleichzeitig wieder herzlich bei allen Käufern und Unterstützern bedanken möchte. Verkauft werden die Handarbeiten viermal im Jahr im SRH Gesundheitszentrum Waldbronn oder privat. Im kommenden Jahr, so kündigt Bugger an, dürfen sie ihre Handarbeiten auch in der Falkenburg Klinik in Bad Herrenalb verkaufen. Ein herzliches Dankeschön gehe aber auch an Mitstreiterinnen und an die vielen Waldbronner Frauen, die ihr bereits fertig gestrickte Handarbeiten zum Verkauf überlassen. Der Erlös kommt ebenfalls in den großen Spendentopf.

Ein kleiner selbstgemachter Matrose.
 
Nun ging das eingegangene Geld zu gleichen Teilen an die Kinderhospizdienst Karlsruhe und den "Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe.“  
Jelena Kuhar Papesa vom Kinderhospizdienst und Admira Knoll, Vorstandsvorsitzende beim FUoKK, bedanken sich für die großzügige Unterstützung des Handarbeitskreises. „Wir begleiten Familien mit schwer erkrankten Kindern oder auch Elternteilen“, berichtet Jelena Kuhar Papesa von ihrer Tätigkeit. 2018 hat der Kinderhospizdienst 31 Familien betreut. Mit den Spenden werden unter anderem die ehrenamtlichen Schulungen und die Kindertrauergruppen finanziert.
„Wir nehmen pro Jahr etwa 30 Neuerkrankungen auf der Kinderkrebsstation auf“, informiert Admira Knoll von FUoKK über ihre Arbeit. Mit den Spenden werden beispielsweise Perücken für die Kinder, Essensmarken für die Eltern oder Elternbetten finanziert. Auch die Therapeuten (Mal-, Musik-, Ergo- oder Sporttherapeuten), eine Erzieherin und den Kinderclown bezahlt der Förderverein. Immer wieder tief beeindruckt von der wichtigen Arbeit des Förderkreises und des Hospizdienstes sind sich die Handarbeitsdamen sicher: „Wir machen weiter und kommen wieder.“ Nächstes Jahr zum nächsten „Herzenstermin“ im Rathaus.

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