Gemeindenachricht

Viel Applaus zum Konzert zur Weihnachtszeit



Vorsitzender Günter Geisert begrüßte unter den Zuhörern im bis auf den letzten Platz besetzten Saal im Kurhaus Waldbronn auch Bürgermeister Franz Masino, Ehrendirigent Gernot Franz und den Vorsitzenden des Blasmusikbezirks Albtal Karlheinz Pfeiffer.
 
Im Rahmen des Konzerts wurden Aktive durch Bezirksvorsitzenden Karlheinz Pfeiffer geehrt. Für 50 Jahre aktives Musizieren erhielten die Große Goldene Ehrennadel Günter Geisert (1. Vorstand seit fast 20 Jahren), Wolfgang Ochs (war 30 Jahre lang Musikervorstand) und Daniel Schwab (seit vielen Jahren Kassier). Die Verbandsehrennadel in Gold für 30 Jahre erhielten Julia Löffler, Jochen Mareth und Torsten Rangs. Die Verbandsehrennadel für 20 Jahre erhielten Torsten Anderer, Ines Dittgen, Daniel Becker und Horst Weber. Für 10 Jahre wurden Ronja Huismann, Moritz Kraft und Celina Speck geehrt. Die Vereinsehrung für 25 Jahre erhielten Michaela Schneider und Rolf Weiland.
 
Musikalisch eröffnet wurde der Abend durch die Bläserjugend, die mit "Antigua Bay" von Ed Huckeby begann und mit dessen "Stone Mountain Fantasy" vor ihrer Zugabe ihr Programm beendeten. Ihr sicheres Spiel war auch Beleg für die gute Ausbildung und Probenarbeit unter Fabian Müller. Beeindruckend dabei "What A Wonderful World" mit dem sicher und klangschön gespielten Trompetensolo von Jonas Mareth. Mit "Tales Of A Distant Star" von Naoya Wada stand auch eine Originalkomposition für Blasmusik auf ihrem Programm, durch das humorvoll Patrick Auer und Dominik Kunzmann führten.
 
Mit einem breit gefächerten Programm wartete das 67 Aktive starke Blasorchester auf, das ebenfalls unter der sicheren Leitung von Fabian Müller stand. In die einzelnen Werke führte wie jedes Jahr Dr. Dieter Bertelmann ausführlich und humorvoll ein.
Eröffnet wurde der Programmteil des Blasorchesters durch die rhythmisch und schwungvoll gespielte Ouvertüre "Leichte Kavallerie" von Franz von Suppé. Ihr folgte der 1. Satz des Klarinettenkonzerts Nr. 3 von Carl Stamitz. Den Solopart spielte dabei ausdrucksstark und technisch brillant Alina Nestler.
 
Eindeutiger Höhepunkt in ihrem Programm war das sinfonische Blasmusikwerk "The Wall" von Otto M. Schwarz. Es schildert musikalisch die Geschichte des rätischen Limes, mit römischen Kriegsfanfaren, einem bunten, auch szenisch lebendigen Markttreiben und stampfenden römischen Kohorten. Die Zuhörer dankten Musikern und Dirigent mit langanhaltendem Beifall für die farbige Interpretation.
 
Der schwungvolle Konzertmarsch "Mein Regiment" leitete über zum zweiten Teil mit "Hockermusi" von Timm Pieper, bei dem die Schlagzeuger eindrucksvoll zeigten, dass sie nicht nur ihr musikalisches Können perfekt beherrschen, sondern sich auch szenisch darstellen können. Afrika lebendig wurde mit "African Symphonie" von Van McCoy. Ihm folgte mit „Coldplay in Symphony“ ein Popmedley von Bert Appermont mit einer sinfonischen Note.
 
Den absoluten Höhepunkt setzten Highlights aus "The Lion King" mit den Gesangssolisten Miriam Rinkler und Thomas Herrmann, das die Zuhörer mit so stürmischem Beifall belohnten, dass sich das Orchester mit einer Teilwiederholung bedankte.
 
Mit „Dixieland Jamboree“ und dem Weihnachtslied „Sweet Bells Fantasy“ als Zugaben zum Dank für den langanhaltenden Beifall entließen Dirigent und Musiker ihre Zuhörer in die Weihnachtstage.




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