Gemeindenachricht

Waldbronns Bürgermeister alias Papa Schlumpf ist entmachtet:


Hart umkämpft: Die Waldbronner Rathausschlümpfe wollen ihren Chefschlumpf nicht hergeben. Doch die Teufel vom Etzenberg und die Heidebückl waren stärker.

Waldbronns Bürgermeister alias Papa Schlumpf ist entmachtet: Die Narren ziehen ins Rathaus
 

Hexen und Narren an die Macht, der Rathauschef ist entmachtet: Waldbronner Närrinnen und Narren stürmen am schmotzigen Donnerstag das Waldbronner Rathaus und übernehmen die Macht. Doch zuvor schickt Sitzungspräsident Julian Linder aus Etzenrot pünktlich um 18.11 Uhr die „Heidebückl“ und die Teufel vom Etzenberg ins Rathaus, um Bürgermeister Franz Masino aus seinem Amtszimmer zu holen. Umzingelt und gefesselt, den Rathausschlüssel an sich gepresst, zerren ihn die Hexen vors Rathaus.
Hier wartet schon der Sitzungspräsident und zahlreiche Närrinnen und Narren auf den als Papa Schlumpf verkleideten Bürgermeister.

Viele Narren aus Nah und Fern kamen pünktlich um 18.11 Uhr zum Rathaus, um die Entmachtung des Bürgermeisters zu feiern.      Mit einem kräftigen "Etzen-Rot" läuten der entmachtete Bürgermeister und Sitzungspräsident Julian Linder den Rathaussturm ein.

Sogleich hält ihm der Präsident seine vielfältigen Verfehlungen vor. Doch wo soll er anfangen? Wohl bei der größten Baustelle im vergangenen Jahr, die den Waldbronner den „größten Autokorso gratis für ein Jahr bescherte“. Gleichzeitig fragt sich der Sitzungspräsident, ob die Planer „Restposten Ampeln ersteigert“ haben, da ja schließlich an jeder Ecke eine stand. Doch er lobt auch: Schließlich hatten die Waldbronner durch die Halteverbote freie Fahrt in Busenbach und Reichenbach. Und warum nicht auch für Etzenrot? Doch auch die zweite Baustelle ließ nicht lange auf sich warten. „Zack, sind wieder alle genervt, bleibt doch die Talstraße nun den Autofahrern verwehrt“. Und die dritte Baustelle? Klar, unser Eistreff. Er fragt sich: Was denn nu? Abreißen, Aldi rein oder raus? Oder doch verkaufen? Naja, dann warten wir eben noch ein bissel weiter mit der Entscheidung. Und zu guter Letzt: Die eine Millionen Frage an den geplagten Schultes: „Welche Gemeinde verzichtet durch das Abschaffen der Jahreskarte für die Therme auf viel Geld? Die Antwort vom Chef: Der Kurbeirat hat entschieden. Und der hat schließlich immer Recht. Letztendlich könne nur noch der Zwegat vom RTL der verschuldeten Gemeinde beim Schuldenabbau helfen.

Doch Papa Schlumpf, auch Chefschlumpf genannt, lässt sich nicht unterkriegen und hält kräftig dagegen. Von dem vielen Ärger sei er schließlich schon ganz blau. Die große Baustelle hatte schließlich auch was Gutes: „Alles war fertig, vor lauter Freud hat man nix mehr denkt und uns in Waldbronn für weitere Wochen die Ampeln geschenkt“. Und zum Eistreff? Wir werden sehen. „Der Gemeinderat wird entscheiden über den Eistreff dort droben. Vielleicht gib es aber erneut einen Brief, der nicht ankommt, dann wird halt wieder verschoben.“
Und schließlich hat der Chefschlumpf noch einen Tipp parat: „Ihr Narren, macht`s wie ich und seid schlau. Bis Aschermittwoch mach ich jetzt erst mal blau.“

Auch der Rathausschlüssel ist hart umkämpft.

Und nach einigem Hin-und-Her-Gerangel wechselt der Rathausschlüssel dann seinen Besitzer und Sitzungspräsident Linder wird Interimsbürgermeister Die Narren schließlich ziehen mit viel Getöse und Radau in ihren neuen Amtssitz. Es wird geschunkelt, gesungen und gelacht. Der entmachtete Rathauschef und Ehefrau Michaela verteilen an das närrische Volk die Rathausorden, die von der Firma Taller mit dem Motiv „FAIR…rückte Gemeinde“ angefertigt worden waren.
Für super Musik sorgen in diesem Jahr die Marching Band vor und der Musikverein Lyra im Rathaus.

Das Rathaus ist voll in Narren- und Hexenhand.

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