Gemeindenachricht

Winterdienst ist eine körperlich herausfordernde Arbeit - Lob an ein eingespieltes Team


Diese Woche gab es im gesamten Landkreis Karlsruhe einen verspäteten Wintereinbruch. So auch in Waldbronn. Doch unser Winterdienst, bestehend aus den Mitarbeitern des Bauhofes und der Gärtnerei, waren bestens vorbereitet und haben die Herausforderungen sehr gut gemeistert.   

Winterdienst in Waldbronn. (Archivbild: Gemeinde Waldbronn)
 
Wochenweise wechseln sich die beiden Einsatzleiter, Jürgen Steppe und Samuel Schöpfle, beim Planungseinsatz ab. Der jeweilige Einsatzleiter fährt die Strecke ab, gibt bei Bedarf mitten in der Nacht den Startschuss für den Winterdienst und alarmiert die entsprechende Mannschaft. 
Fünf Fahrzeuge sind zeitgleich unterwegs. Zudem noch drei Fußgruppen, die die öffentlichen Treppen nach Prioritäten abarbeiten, erklären die beiden Einsatzleiter den Ablauf.
Diese Woche haben alle in der Region - egal ob Straßenmeisterei des Landkreises oder kommunaler Winterdienst - mit den Wetterbedingungen gekämpft.  
„Am Mittwoch waren wir von 4 Uhr morgen bis 22 Uhr im Einsatz“, so Samuel Schöpfle, Leiter der Gärtnerei.  „Nachdem die Kollegen ihre Lenkzeiten voll hatten, sind andere Kollegen auf die Fahrzeuge aufgestiegen und haben gleich weitergemacht.“
„Der permanente Schneefall hat alles erschwert. Kaum freigeräumt war alles wieder zu“, ergänzt Jürgen Steppe, Leiter des Bauhofes. Die Touren seien zum Teil bis zu sechsmal gefahren worden. Insbesondere Busstrecken und Steilstrecken. Doch: „Wir können nicht gleichzeitig überall sein“, bitten beide um Verständnis für Wartezeiten. Die Strecken werden nach Prioritäten abgearbeitet.
Geparkte Autos würden die Arbeit zusätzlich erschweren. „Bitte daran denken“, erinnert Schöpfle, „dass durch die Straßen eventuell auch noch ein Krankenwagen und Feuerwehrauto durchpassen muss“. Und ein Räumfahrzeug mit Schneeschild hat andere Ausmaße als ein Auto.
Gestreut wird in Waldbronn aus verkehrssicherungstechnischen Gründen mit Salz. Nur kommt bei den hohen Minusgraden erschwerend hinzu, dass der Schnee nicht mehr wegtaut. Festgefrorener Schnee sorgt für Glätte, der zudem kaum noch vom Räumfahrzeug wegeschoben werden kann.

Und jetzt eine Bitte von unseren Einsatzleitern: Kein Schnee vom Gehweg auf die Straße werfen. Dies stellt rechtlich einen Eingriff in den Straßenverkehr da. Lieber am Straßenrand belassen, als auf der Fahrbahn, so Schöpfle und Steppe unisono.
 
Abschließend gibt`s von den beiden noch ein großes Lob an ihre Mitarbeiter: Die Arbeit – egal ob zu Fuß oder im Räumfahrzeug – sei sehr anstrengend. Das Fahren mit großem Gerät und dann noch bei Dunkelheit, Schneefall und Müdigkeit ist nicht einfach. Zumal die Räumfahrzeuge auch ins Rutschen geraten können. An einem Fahrzeug sei sogar aufgrund der Temperaturunterschiede von innen und außen eine Scheibe geborsten, dennoch habe der Kollege mit einer weiteren dicken Jacke das Fahrzeug weitergefahren. Denn: Mittendrin aufhören gibt` nicht.   
Und so sind beide Einsatzleiter auf ihr tolles und eingespieltes Team sichtlich stolz.

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