Gemeindenachricht

Neue Strategie für die touristische Ausrichtung der Gemeinde Waldbronn


Gemeinsame Auftaktveranstaltung für ein neues Tourismuskonzept in Waldbronn.

Neue touristische Impulse setzen, die strategische Ausrichtung für den Tourismus in Waldbronn überprüfen und an geänderte Rahmenbedingungen anpassen. Auf diese spannende Reise hat sich nun eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus den verschiedenen Leistungsbereichen der Gemeinde begeben.

Dass die Gemeinde touristisch einiges zu bieten hat, beispielsweise die Albtherme, eine vielfältige Gastronomie, ausgezeichnete Beherbergungsbetriebe, Kur- und Waldpark, das Freibad, Qualitätswanderwege, Lehrpfade… ist bekannt. Doch stimmt die Ausrichtung, welchen Stellenwert hat der Tourismus, in welchem Umfang profitieren die Bürger, wie können diese Angebote ausgebaut und besser vermarktet werden? Passt der Begriff Kur und Kurverwaltung noch in diese Zeit? Wie hat und wird die Pandemie den Tourismus verändern? Kann die derzeitige Krise auch als Chance für den Tourismus verstanden werden?

Die Diskussion zur künftigen strategischen Ausrichtung der Gemeinde wird eine Arbeitsgruppe - bestehend aus Vertretern aus der Politik, der Gastronomie, der Beherbergungsbetriebe, des Einzelhandels und der Verwaltung - gemeinsam mit Bürgermeister Franz Masino in den nächsten Wochen führen. Für das START-Konzept (STrategie zur AusRichtung des Tourismus in Waldbronn) hat der Gemeinderat in seiner Februar Sitzung grünes Licht gegeben. Begleitet wird die Gemeinde in diesem Prozess von Christopher Krull von der Beratungsfirma Kohl & Partner.

„Tourismus“, sagte Christopher Krull zum Start des Auftaktworkshops, „ist eine der schönsten Nebensachen der Welt“. Ein Konzept müsse als „Gesamtkunstwerk“ betrachtet werden. Impulse und Ideen dafür könne man gemeinsam erarbeiten, umgesetzt werden muss es aber von allen Beteiligten gemeinsam. Am Ende des Weges soll ein „Leitbild“ mit Zielen und Empfehlungen für die Ausrichtung des Tourismus in Waldbronn entstehen. Krull, langjähriger Geschäftsführer der Schwarzwald Tourismus GmbH betonte, dass Tourismus nicht nur Tages- und Urlaubsgäste sondern auch den Geschäftsreiseverkehr umfasst. Dazu stellte er auch verschiedene Auswertungen zu den Übernachtungszahlen, der Art der Beherbergungsbetriebe, der Aufenthaltsdauer und zur wirtschaftlichen Bedeutung vor.

Der Tourismus in Waldbronn spiele nicht die „erste Geige“, habe aber in der Gemeinde dennoch eine wichtige Bedeutung für wirtschaftliche Wertschöpfung, Lebensqualität und Identität, erklärte der Moderator weiter. Deshalb müssten auch die Bürgerinnen und Bürger Waldbronns bei der Neuausrichtung des Tourismus mitgenommen werden. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung erarbeiteten die Mitglieder der Arbeitsgruppe verschiedene Themenschwerpunkte. Eine gemeinsam erstellte Stärken-Schwächen-Analyse zeigte Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten der Gemeinde auf.

Wir dürfen gespannt sein, wohin die weitere Reise uns führt, um das „große Potential Waldbronns“ (Bürgermeister Franz Masino) auszubauen und zu nutzen. 


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