Gemeindenachricht

Feldkreuz an der Grünwettersbacher Straße frisch saniert


Das Feldkreuz in der Grünwettersbacher Straße wurde vom Malerbetrieb Csernalabics frisch saniert.

Das Feldkreuz am Ende der Grünwettersbacher Straße ist zum wiederholten Male in Eigeninitiative frisch saniert worden.

Die Gemeinde Busenbach hat das Kreuz kurz nach Kriegsende als Dank für den „gütigen Schutz im Kriege“ aufstellen lassen. Seit dieser Zeit hat zunächst das Ehepaar Christa und Albert Hunzelmann aus der Grünwettersbacher Straße die Pflegpatenschaft des Kreuzes übernommen. Malermeister Franz Csernalabics, dessen Firma die Sanierung des Kreuzes erneut übernommen hat, erinnert sich: „Bereits 1975 fragte Ehepaar Hunzelmann an, ob ich das Kreuz renovieren könnte.“ Es sei eine zeit- und kostenintensive Arbeit gewesen, viele Farbschichten hätten abgetragen werden müssen. Der „junge Franz Csernalabics“ wollte damals die hohen Kosten dem Ehepaar nicht zumuten und hat einfach mal unverblümt beim damaligen Bürgermeister Alfred Ohl um Unterstützung gebeten. Dieser habe ihm auch „sofort und unbürokratisch 500 DM gegeben“, schmunzelt Franz Csernalabics.

Mittlerweile haben Ehepaar Irma und Alois Hunzelmann die Pflege des Kreuzes übernommen und jüngst bei dem Malermeister nachgefragt, ob er erneut den stark verwitterten Anstrich ausbessern könnte. Gesagt, getan. Spontan habe sich das Ehepaar Waltraud und Karl Scheibl zu einer Kostenbeteiligung entschlossen, so Csernalabics. Bei der Ausführung der Malerarbeiten, die zum Selbstkostenpreis ausgeführt wurden, stellten seine Mitarbeiter fest, dass auch das Blechdach über dem Kreuz erneuert werden musste. Dies wurde dankenswerter Weise von Klempnermeister Uwe Becker für „Gotteslohn“ übernommen.

Alles in allem: Eine wunderbar gelungene Gemeinschaftsarbeit. Großen Dank gebührt allen Beteiligten und natürlich der Familie Hunzelmann, die sich seit Jahrzehnten um die Pflege der Anlage und das Kreuz kümmert.


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