Gemeindenachricht

Neubürgerempfang zum ersten Mal im Kurhaus


Rund 120 Waldbronner und Waldbronnerinnen zum Neubürgeremfpang ins Kurhaus gekommen.

Leider konnte in den vergangenen zwei Jahren coronabedingt kein Neubürgerempfang stattfinden. Doch in diesem Jahr durfte die Gemeinde endlich wieder einladen: Und so sind dann auch rund 120 „Neuwaldbronner“, insbesondere junge Familien, der Einladung ins Kurhaus gefolgt; darunter auch viele Kinder, die vom Team der Kinder- und Jugendbücherei Lesetreff ehrenamtlich betreut wurden.

„Natürlich ist Waldbronn“, so Bürgermeister Franz Masino bei der Begrüßung schmunzelnd, „eine Gemeinde mit einem sehr guten Ruf“. Die Kommune habe viele Vorzüge zu bieten, neben einer hervorragenden Infrastruktur und einem breiten Angebot an Vereinen und Einrichtungen eine sehr gute Lage nebst besonderem Klima. Der Abend sei dazu da, auf die Angebote und Hilfen durch die Gemeinde und anderer Einrichtungen aufmerksam zu machen. „Alle Generationen sind uns wichtig.“

Neubürgerempfang im Kurhaus.

Dass Waldbronn ein gut funktionierendes soziales Netzwerk hat, bewiesen anschließend verschiedene Redner, indem sie ihre Einrichtung vorstellten; angefangen von den Betreuungsmöglichkeiten für die Kleinsten bis zur Versorgung im Alter.

Reinhold Bayer, Hauptamtsleiter, informierte über die Betreuungsangebote der Gemeinde und über die zentrale Vergabe bei den Betreuungsplätzen. Die Gemeinde sei durch acht Kindergärten und drei Grundschule breit aufgestellt und bemühe sich, allen Anfragen gerecht zu werden, so Bayer.

Jana Huster vom Landratsamt informierte über die frühen Hilfen des Jugendamtes, beispielsweise die kostenfreie Begleitung für Schwangere und Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Aber auch in vielen anderen Bereichen seien die Mitarbeiter beratend tätig, entweder telefonisch, per Mail oder auch bei einem Besuch zu Hause. Sie riet allen Eltern, keine Angst vor der Kontaktaufnahme zu haben. So langsam würden auch die Eltern-Kind-Gruppen wieder starten.

Ruth Csernalabics stellte die Kinder- und Jugendbücherei „Lesetreff“ in der Stuttgarter Straße vor. Der „Lesetreff“ wird ehrenamtlich betrieben und finanziere sich fast ausschließlich über Mitgliedsbeiträge und Spenden. Über 6500 Medien können mittlerweile ausgeliehen werden. „Eingebettet in einem Fachwerkhaus ist unser Lesetreff ein wunderschöner Ort für Kinder, Eltern und Großeltern“, so Csernalabics.

Den Arbeitskreis Asyl „Willkommen für Fremde“ stellte Dr. Andree Keitel vor. Unterteilt in verschiedene Arbeitsgruppen, wie Kleiderkammer, Rechtliche Hilfe, Freizeit und Fahrräder, Sprachen sowie Ausbildung und Arbeit, begleiten die ehrenamtlichen Helfer alle Flüchtlinge in verschiedenen Lebenssituationen. Derzeit, so Keitel, stehe der Arbeitskreis vor großen Herausforderungen. Wer mitarbeiten möchte, es werden beispielsweise Patenschaften für ukrainische Familien gesucht, dürfe sich gerne melden.

Bei der sogenannten Ehrenamtsbörse, über die Manfred Peter anschließend informierte, werden ehrenamtlich tätige Menschen vermittelt, beispielsweise als Ersatzgroßeltern, bei Krankenbesuchen oder auch für kleinere Hilfen im Garten, beim Einkaufen oder einfach als Gesprächs- oder Spielpartner. Hier kann und darf sich jedes Alter einbringen, engagierte Menschen seien jederzeit willkommen, so Peter.

Abschließend präsentierte Dr. Karlheinz Henge das Service Netzwerk Waldbronn (SNW). Dieses bundesweit einmalige Modell bietet Seniorinnen und Senioren durch die Vermittlung beispielsweise von Haushaltshilfen, Handwerkerleistungen, Boteneinsätzen oder Gesundheitsdiensten auch im Alter ein sorgenfreies Leben in den eigenen vier Wänden. Ein Anruf am Servicetelefon, so Henge, und der SNW kümmert sich um das Problem.

Nach dieser Fülle an Informationen war bei einem kleinen Imbiss noch ausgiebig Gelegenheit zum Gespräch, Gedankenaustausch und zum Kontakte knüpfen. Dort präsentierten sich neben vielen Vereinen aus den Bereichen Musik und Sport, den kirchlichen Einrichtungen auch Rettungsorganisationen sowie die Waldbronner Selbständigen und die Städtepartnerschaften.

Kontaktaufnahme mit Vereinen und Waldbronner Einrichtungen.       Es fanden viele gute Gespräche statt.


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