Gemeindenachricht

Tourismus durch Vernetzung stärken


Gruppenbild vor der Albtherme (v.l.): Bettina Reitze-Lotz, Patrick Zander, Karin Zahn-Paulsen, Christine Neumann-Martin MdL, Staatssekretär Dr. Patrick Rapp, Hartmut Karle, Bürgermeister Christian Stalf und Joachim Lauterbach.

Die Weiterentwicklung von gesundheits- und touristischen Angeboten, deren regionale Vermarktung sowie die Vernetzung von Leistungsträgern standen im Mittelpunkt eines regen und interessanten Gedankenaustausches zwischen Vertretern der Landespolitik, Leistungsträgern und der Kurverwaltung am vergangenen Freitag in der Albtherme Waldbronn. Dr. Patrick Rapp, MdL und Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, war der Einladung von Christine Neumann-Martin MdL (CDU) gefolgt, gemeinsam mit Bürgermeister und Kurdirektor Christian Stalf, Patrick Zander (Geschäftsführer SRH Gesundheitszentrum) sowie Bürgermeisterstellvertreter Joachim Lauterbach, Bettina Reitze-Lotz (Tourismusgemeinschaft Albtal Plus), Hartmut Karle und Karin Zahn-Paulsen von der Kurverwaltung über verschiedene touristische Themen zu diskutieren.

Bürgermeister Christian Stalf betonte zunächst die Bedeutung der Albtherme als „Leuchtturm für Waldbronn; neben weiteren attraktiven Einrichtungen und der vielfältigen Gastronomie präge die Therme den Tourismus in Waldbronn. Gleichzeitig verstehe sich Waldbronn aber auch im Hinblick auf sein Prädikat und die enge Kooperation mit der Klinik als Gesundheitsstandort. Beides müsse, nicht nur mit Blick auf Pandemie und Energiekrise, zukunftsfähig gemacht werden. Dass die Albtherme heute so gut dastehe, sei den in den letzten Jahren getätigten Investitionen zu verdanken, die mit Zuschüssen aus dem Tourismusinfrastrukturprogramm des Landes gefördert wurden. Stalf betonte: „Ohne Unterstützung des Landes sind die notwendige Investitionen nicht realisierbar!“

In die Zukunft investieren ist wichtig - so sieht es auch Patrick Zander, seit Oktober vergangenen Jahres Geschäftsführer des SRH Gesundheitszentrums. Zander lobte zunächst den neu gestalteten Waldpark mit seinen Fitnessgeräten, der durch ein Partnerprojekt von Kommune und Klinik umgesetzt werden konnte. Freizeit-, Gastronomie- und Erlebnisangebote seien für die Patienten und deren Begleitpersonen von immenser Bedeutung (Stichwort Wunsch- und Wahlrecht der Patienten im Hinblick auf den Reha-Standort). Diese Angebote „nehmen maßgeblichen Einfluss auf die Beurteilung des Kurortes“, so Zander.

Dr. Patrick Rapp, Tourismusbeauftragter des Wirtschaftsministeriums griff diese Stichworte auf. Es gehe darum, genau diese Angebote weiter auszubauen und die Anzahl zu erhöhen. Darauf ziele auch das Tourismuskonzept des Landes: „Wir brauchen keine Kirchtürme, sondern Leuchttürme“, erklärte Rapp.  Maßgeblich seien die Vielschichtigkeit der Angebote und die Verfügbarkeit der Daten, sei es durch Webauftritte oder Messen. In den Kommunen müsse auch das Bewusstsein der Einwohner und Entscheidungsträgern geweckt werden, dass die touristischen Angebote Innovation nicht nur für Gäste, sondern auch den Bürgerinnen und Bürger bringe. „Kommunikation vor Ort ist dabei sehr wichtig“, so der Staatssekretär.

So sieht es auch Christine Neumann-Martin MdL. „Wir müssen Tourismus im Gesamten sehen und offen für die Region denken“, bekräftigte sie und lobte die Kommunen, die sich immer als starke Partner der Politik erweisen. Den Fokus auf eine starke Vernetzung der Kommunen legte auch Bettina Reitze-Lotz von der Tourismusgemeinschaft Albtal Plus.

Nach einem Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde und einem Rundgang durch die Albtherme zeigte sich der Gast aus Stuttgart sehr beeindruckt: „Sie können wirklich stolz sein auf Ihre Albtherme und auf die Qualität, die hier geboten wird.“

Nach dem Eintrag in das Goldene Buch: Christine Neumann-Martin MdL, Staatsekretär Dr. Patrick Rapp und Bürgermeister Christian Stalf.


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