Gemeindenachricht

Gerücht der Woche


In der Waldbronner Gerüchteküche brodelt so manche Behauptung im großen Topf der „Falschmeldungen“. Hier ein bisschen gehört, dort ein bisschen hinzugedichtet und schon ist es fertig, das Waldbronner Gerücht. Ein Gerücht ist im Übrigen etwas, was allgemein weitererzählt wird, ohne dass geprüft ist, ob es auch wirklich zutrifft.

Gerücht der Woche (logo)

Für uns von der Gemeindeverwaltung ist der mitunter brodelnde Gerüchtetopf Anlass, die ein oder andere Meldung, die uns der Flur- oder auch der Dorffunk zugetragen hat, aufzugreifen und auf deren Wahrheitsgehalt zu prüfen. In lockerer Folge und auch nicht immer ganz ernst gemeint, stellen wir das ein oder andere Gerücht vor und gleichzeitig gerne klar.

Heute geht’s um das Gerücht, dass die Gemeinde das Freibad schließen möchte.

Richtig ist, dass das Freibad mit Blick auf die hohen Personal- und Energiekosten in dieser Saison 19 Tage kürzer geöffnet ist. Aufgrund der angespannten finanziellen Haushaltslage hat sich die Gemeindeverwaltung gemeinsam mit dem Kurbeirat einstimmig zu der verkürzten Saison entschlossen – wohlgemerkt fraktionsübergreifend und nach einer umfassenden Diskussion. Und leicht gefallen ist die Entscheidung dem Kurbeirat nun wirklich nicht. Doch dadurch können die Aufsicht-Zeiten mit eigenem Personal gestemmt werden und die Gemeinde spart eine Menge Kosten.

Falsch ist, dass die Gemeinde mit dieser und/ oder auch anderen Entscheidungen (notwendige Sanierungsarbeiten werden extra geschoben) auf die Schließung des Freibades hinarbeitete. Im Gegenteil: Trotz jährlichem Defizit hält die Gemeinde an der freiwilligen Einrichtung als wichtiges Freizeitangebot fest. Achja: Ein gemeinsames Freibad mit Karlsbad ist derzeit ebenfalls nicht realistisch. Und apropos Karlsbad: Zwar hält Karlsbad (BNN Bericht vom 07.03.2024) an den regulären Saisonzeiten fest, doch der Personalmangel dort wird mit zwei externen Rettungsschwimmer gelöst – womit wir wieder bei den Mehrkosten sind, die sich Waldbronn erspart.