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Kulturring Waldbronn e.V.
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kulturring


KLASSIK - KABARETT - UNTERHALTUNG

                                                                                                    

Mit dem Kulturring verfügt die Gemeinde Waldbronn über eine Einrichtung, die ihresgleichen sucht. Klein, aber fein, begeistert der Kulturring schon seit mehr als 50 Jahren mit seinem sorgfältig ausgewählten und vielfältigen Veranstaltungsprogramm.

Ziel ist es, Kunst, Kultur und Künstler zu präsentieren, die man in Waldbronn nicht vermutet. Nicht nur Insider kennen und schätzen das feine, besondere Ambiente des Kulturtreffs. Auch viele Gäste von außerhalb genießen die gehobene Kultur vor Ort, die über das ganze Jahr hindurch geboten wird.

Sie dürfen gespannt bleiben. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu dürfen.

Herzlichst

Ihr Kulturring Waldbronn

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aktuelle Termine finden Sie  hier




Lebenslänglich frohlocken - Ein Abend mit Silke Aichhorn

Der Kulturring verabschiedete sich Anfang Dezember gleich mit zwei Konzerten in die Winterpause. Am Sonntagmittag lud Silke Aichhorn zu einem Kindermitmachkonzert auf „Eine Reise um die Welt“ und am Abend zu „Lebenslänglich Frohlocken“ ein, einem Harfenkonzert mit unterhaltsamen Geschichten aus dem Leben einer Harfenistin (zum Nachlesen: www.silkeaichhorn.de).

Auf der Setlist für die Kinder fanden sich Titel wie „Valse No 1“ von A. Durand, „Greensleeves“ ein traditionelles Stück im Eigenarrangement, A. Hasselmanns „Chanson de Mai“, ebenso die südamerikanische  Volksweise „Cueca“ oder das israelische Lied „evenou shalom alehem“. Mit Tschaikowskys „waltz of the flowers“ oder Themen aus „Die Moldau“ von Smetana zauberte Silke Aichhorn warme Harfenklänge in unser Kulturtreff.  Die Harfe war für die jungen Zuhörer ein sehr interessantes Instrument, das sie auch am Ende selbst ausprobieren durften. Zwischen den Stücken konnten sich alle Kinder ein Musikinstrument aussuchen, von verschiedenen Rasseln, Trommeln, einer Miniharfe (Eierschneider) bis zu Rätschen oder Froschquacken und damit ihr eigenes Konzert spielen. Mit dem „Glissandowalzer“ von Mozart ging dann eine sehr vergnügliche Zeit zu Ende. Die Zugabe mit dem Thema aus „Drei Nüsse für Aschenbrödel“ zauberte auch den Erwachsenen ein seliges Lächeln ins Gesicht.

Abends ging es weiter mit den wundervollen Tönen aus Silke Eichhorns Harfe . „Hitite Suite Harp“ von Ç. Akyol, Tschaikovskys „Schwanensee“ und Smetanas „Moldau“ (13 Min.), es war eine klangvolle erste Hälfte. Mit der „Dumka“ vom ukrainischen Komponisten V. Barvinskyj setzte sie für alle ein hörbares Zeichen zum Ukraine Krieg. Zwischen den musikalischen Stücken las Silke Aichhorn immer wieder Geschichten aus ihrem Buch „Lebenslang Frohlocken“, in denen sie kleine und größere Missgeschicke aus ihren vielen Konzertreisen erzählte. Oft mit eigenem Van unterwegs, muss sie auch manches Mal mit dem Zug vorliebnehmen: Nein, sie hat kein Surfbrett oder Cello dabei und die Harfe hat einen eigenen Sitzplatz zu bezahlen, den ihr aber, angesichts des übervollen Zuges, der Schaffner vehement streitig machen will.  Nach der Pause, in der der CD- und Bücherkoffer stark frequentiert war und auch die Erwachsenen – nur mit gewaschenen Händen – die Harfe „streicheln“ durften,  ging es mit „Take a break“ von M. Stadler weiter. Dann tauchten die Gäste mit Händels „Einzug der Königin von Saba“ und Faurés „Impromptu“  in zuerst sanft fallende, glucksende, sprudelnde, tirilierende, plätschernde, dann kräftige, tosende und mitreißende Töne ein. „Harping on a Harp“ von R. Maxwell entführte einen kurzen Moment in die Welt des Jazz, Blues und Swing, in der sich Silke Aichhorn ebenso heimisch fühlt wie in klassischen Stücken. J. Offenbachs  „Barcarolle“ aus Hoffmann‘s Erzählungen im Eigenarrangement stellte dies zum Schluss noch einmal eindrucksvoll unter Beweis. „Zum Glück bin ich ein unkomplizierter Mensch!“, wie Silke Aichhorn von sich sagt. Und so steigt sie, nach Zugaben und viel Applaus, in ihren Van und fährt noch in der Nacht weiter nach Nürnberg. Nach Waldbronn kommt sie aber gerne wieder.

Foto Silke Aichhorn


Gunzi Heil Solo

Mittags um Drei kam er an – blond, frech, Musiker durch und durch, mit hunderten Kuscheltieren im Gepäck. Aber auch Techniker, Sound Checker und Bühnenarbeiter in Personalunion. Im ausverkauften Saal des Kulturtreff Waldbronn durften die Kuscheltiere schon mal auf den Stühlen Platz nehmen – und mit den Glücklichen, die eine Eintrittskarte bekommen hatten fast drei Stunden ein abwechslungsreiches Programm genießen. Mit seiner roten Samthose, schwarzem T-Shirt und den langen blonden Haaren schien es, als wäre sein letzter Auftritt gerade gestern gewesen.
Aber es waren rund sieben Jahre vergangen, seit Gunzi Heil in Waldbronn gastierte. Franz Masino freute sich bei seiner Begrüßung sehr über die große Resonanz.                                                            Dass dies gerade am 05.06.2023 war, zeigte sich als Glücksfall, wie Gunzi vorrechnete. Eine komplizierte Rechnung, anfangs noch leicht zu rechnen, wie z.B. aus der Jahreszahl 2+3 = 5 die Monatszahl wird, dann aber über die Große Straße beim Poker, mit Quersumme und und und bis zur 76337 Postleitzahl Waldbronn.  Blitzschnell sind die Gedankengänge, es fließen die Ortschaften,  aus denen die Gäste kommen, mit ein, bereitwillig werden die Kuscheltiere in die Höhe gehalten.
Ach, ach, ach,.... dahin gehaucht, dichtet er spontan ein Lied über den Kulturring, fünf vor 20 Uhr war der Saal noch fast leer, nun volles Haus, manche waren wohl vorher schon im Lindenbräu, andere werden hinterher hingehen, um leckeren Kartoffelsalat zu essen.
Ja die Musik steht natürlich im Vordergrund, besonders auf dem Flügel des Kulturrings, dem Gunzi Heil einen völlig neuen Sound entlockt, mal schmeichlerisch, mal hart und laut.
Auch bei ihm ging die Pandemie nicht spurlos vorbei, beispielsweise präsentierte er eine Hitparade von „nicht Pandemie tauglichen“ Liedern: Das Lieblingslied aller Deutschen: „Atemlos durch die Nacht“ eigne sich nicht beim Wunschkonzert im Radio, wenn der Mann im Krankenhaus liegt.                                                                                            Auch Roland Kaiser mit  "Dich verlieren", ebenso die Kameradschaftslieder wie : "Wir lagen vor Madagaskar, die Pest an Bord“, Nenas intensive Berührungslieder „Gib mir die Hand, .…“ oder etwas angepasst: „99 Aerosole auf dem Weg zum Rachenraum ....  Hab ein Aerosol gefunden. Atme's aus und lass es fliegen!“ wurden in den Pandemiejahren fast nicht gespielt.
Aber nicht nur die Pandemie bewegt seine Gedanken. Auch die aktuelle Energiekrise stellt ihm die Frage: „Sind wir aus der Steinzeit schon raus? Jetzt in der Zeit des Steinmeier?“ Geniale Köpfe waren Steine: Einstein. Rubinstein, der Steinway Flügel.
Drafi Deutscher, mit seinem Materialkunde Lied „Marmor, Stein und Eisen bricht...“ gehört wohl auch dazu (Manche hätten sich gewünscht er wäre Lehrer geblieben). Die Rolling Stones, die rollenden Steine, setzen kein Moos an.
„Dieser Weg wird kein leichter sein...“ wusste schon Moses, aber “irgendwann werden wir im Sinaigebirge angekommen sein“. Und er brauchte „a litte help from my friends.“, weil die Steine so schwer waren. Zum Glück gab es nur 10 Gebote. Überall Steine, Zahnstein, Gallenstein, Weinstein. Häuser aus Stein, steinreich, steinalt, bis zum Grabstein, der dann gipfelte in: „Ein Stein der deinen Namen trägt, der alles übersteht...“
Wie man weiß, ging Gunzi Heil in Langensteinbach aufs Gymnasium. 1971 war das Gymnasium fertig, als man in  Langensteinbach merkte: "so viele schlaue Kinder haben wir nicht"  So wurden letztendlich die umliegenden Gemeinden Waldbronn, Palmbach, Grünwettersbach und Stupferich „angezapft“ und aus Langensteinbach wurde Karlsbad. An Gunzi selbst kann man sehen, was passieren kann, wenn man auf dieser Schule war. Wer war da? Wer schickt seine Kinder jetzt ins Gymnasium? Immer wieder gehen die Kuscheltiere in die Höhe.                                                                                      Von der Bildung an den Schulen zum Homescooling, früher wurde dem Vater der Kelly Family Strafe angedroht, heute machen das die Eltern ganz toll, bis zur Künstlichen Intelligenz und den leidenschaftlichen Gamern, die, sobald sie Geld damit verdienen, von den Eltern mit Stolz betrachtet werden.                                                                                                                                                                 Sein Lied von den Spaghetti, selbst gekocht, zeigt die Tücken beim Einkauf von gemischtem Hackfleisch: „Ich wollt bloß bloß bloß Bolognesesoß….“ Bis er fix und fertig vor dem Laden beschließt: „Die Soß wird vegetarisch!“
Als im letzten Jahr Bücher verschwinden sollten, war das Kind in Gunzi Heil nicht glücklich. Denn diese Bücher sind ja verknüpft mit Musik, „wenn man die hört, wird alles gut“.  Und wir wussten es doch alle, dass Winnetou ein Franzose war. Und die Western mit Bud Spencer und Terence Hill hatte er sogar auf Schallplatte, was uns Gunzi akustisch sehr gut mit „Puff, Baff, Bäng“  vermittelte.
Seinen Kindheitstraum „ich wollt so gern ein Cowboy sein“ präsentierte er mit dem Lied „Silver Shadow, du warst mein bestes Pferd im Stall“ und fand stimmgewaltige Unterstützung beim Publikum.                                                                                                                                                              Nach so viel Pandemie stellt sich natürlich die Frage, was macht man, dass man gesund bleibt? Hier hilft der Griff in den Plattenkoffer: „top fit mit Max Greger“, auch für den Winter „top fit im Schnee“.
Die Nordic Walker mit ihren Stöcken wollen sich abgrenzen zu den Spaziergängern „Mir dabbe net bloß so rum“. Eigentlich, überlegt Gunzi Heil, ein evolutionsmäßiger Rückschritt im aufrechten Gang.
Sein Blues „Du fühlst dich gut“ ... „irgendwann treffen sich alle bei Storch und Beller“ sei keine Schleichwerbung. Denn das wäre, wenn man beim Kunden ein Bedürfnis weckt, das vorher nicht da war. Das ist beim Sanitätshaus nicht möglich.
Aber wie schafft man es, dass man gesund bleibt? Jeden Tag einen Apfel essen? Damit sie auch morgen noch kraftvoll zubeißen können. Was ist, wenn der Apfeltest schief geht?
Bei Peter Maffay`s sieben Brücken assoziiert Gunzi  „manchmal zieht`s im Rücken, manchmal im Steiß.…“. Und in Anlehnung an die Erste Allgemeine Verunsicherun) singt er vom „Babababandscheibenvorfall, passieren kanns immer und überall.“ Der Knorpel sitzt nicht mehr ...  dann wird`s Zeit, „Darling Darling stand by me...“ , leg einen Stand bei mir. Damit es nicht soweit kommt: „Der Tag sagt ciao, er weiß genau, er kommt nicht wieder.…“ geht der Abend mit Gunzi Heil zu Ende. Zum Abschluss singt er noch: „Aber was mir jetzt noch fehlt ist mein Kuscheltier“ und alle Kuscheltiere landen auf der Bühne. Nach einigen Zugaben ging gegen 23 Uhr ein sehr vergnüglicher Abend zu Ende. Vielen Dank!

Gunzi Feuerwerk


Gesang zum Frühling - Zauber der Nachtigall

Am 12. März im Schumann Haus Leipzig, am 1. April im Kulturtreff Waldbronn – ob große Bühnen oder kleiner Saal: Amy Reiss und Laura Kirchgässner fühlen sich überall wohl.

„Laura Kirchgässner aus Graben-Neudorf singt höher als die Königin der Nacht“, so schrieb die BNN im Januar über die außergewöhnliche Koloratursopranistin mit ihrem Stimmumfang über drei Oktaven. Dies stellte sie nun auch in Waldbronn unter Beweis. Ein bisschen spürt man die Schüchternheit der jungen zierlichen Frau, bis sie dann auf der Bühne ihr ganzes stimmliches Repertoire präsentiert.

Ebenso wie in Leipzig begleitete sie die Pianistin Amy Reiss, die wunderbar mit dem Steinway Flügel des Kulturring Waldbronn umzugehen wusste. Ihr Solo am Ende des ersten Teils, Beethovens Sonate Op.2 Nr. 3 C-Dur 4. Satz – Allegro assai, war ein hervorragender Genuss.

Amys Begleitung stellte den herrlichen Sopran von Laura Kirchgässner immer in den Vordergrund, mal sehnsuchtsvoll „auf den Flügeln des Gesangs“, mal dramatisch mit dem „Hexenlied“ von F. Mendelssohn Bartholdy. Bei den Stücken von W. A. Mozart spürte man sowohl die „Sehnsucht nach dem Frühling“ als auch förmlich den Duft von „das Veilchen“.

Mit Franz Schuberts „Seligkeit“ sang sie: „Lieber bleib' ich hier, lächelt Laura mir …“, dann eine Lobeshymne „An Sylvia“, über den Herzschmerz des „Gretchen an dem Spinnrade“ und „Auf dem Wasser zu singen -auf der Freude sanft schimmernden Wellengleitet die Seele dahin wie der Kahn“.

Mit „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ von Franz Lehár nahm Laura das Publikum nach einer kurzen Pause sofort wieder gefangen. Kurz darauf flatterten „Die Vöglein im Prater“ von G. Winkler fröhlich durch den Saal, um im „Lied der Nachtigall“ von F. Grothe das „Zauberlied der Nacht, die Stimme der Natur“ deren „Töne fliegen zum Himmel empor“ erklingen zu lassen.

Zum Abschluss beim Gesang zum Frühling brachte der „Frühlingsstimmenwalzer“ von Johann Strauss das Publikum noch einmal so richtig in Schwung und Amy und Laura wurden mit heftigem Applaus um eine Zugabe gebeten. Danke, es war ein wunderbarer Liederabend. (Text Michaela Masino)

Kirchgaessner und Reis


MatinEe im kulturtreff

Am 26.3.2023 gehörte die Bühne im Kulturtreff Waldbronn ganz dem musikalischen Nachwuchs. Schülerinnen und Schüler der Waldbronner Außenstelle der Musikschule Ettlingen präsentierten sich mit Unterstützung des Kulturrings Waldbronn in einem Konzert. Es musizierten Schüler*innen aller Altersklassenn und groß war auch die Bandbreite der Instrumente und der Werke, die das Publikum zu hören bekam.

Es war ein eine tolle Gelegenheit, sich von den musikalischen Qualitäten der Kinder und Jugendlichen begeistern zu lassen.


Was wäre ich bloss ohne Fehler? - Fallbeispiele eines Jongleurs

Ein Fehler ist besser als keiner …..

… nein, das war kein Fehler den Jongleur und Keynote Speaker Andreas Gebhardt für die erste Veranstaltung des Kulturring Waldbronn zu buchen, freute sich auch Franz Masino bei seiner Begrüßung. Im gut besuchten Kulturtreff spielte Andreas Gebhardt nicht nur auf bekannten Brettern, sondern auch vor bekanntem Publikum – ein großer Teil der Besucher war Familie. Aber gerade vor Familie ist es schwer, denn die Fehler bekommt man die nächsten 10 Jahre aufs Butterbrot geschmiert, wie er meinte. Deshalb brauchte es eine extra Portion Mut, einen Fehler einzugestehen oder sogar extra einzubauen. Denn bei Fehlern hatte Gebhardt erkannt, dass das Publikum in allen Ländern immer gleich reagiert. Er brachte am Samstagabend im Kulturtreff die Dinge auf den Punkt, die Bälle gekonnt in die Hand. Die Wichtigkeit von Fehlern zwischen Peinlichkeit und Exzellenz, zwischen Angst und Fortschritt beleuchtete er von allen Seiten. Auch von oben und unten, wie ein Zuschauer am eigenen Leib erfahren durfte. Zum Glück wurde er gut geschützt.

Nicht nur den Jongleur bringt ein Fehler mal an den Rand der Verzweiflung, nein, er ist auch wichtig, um voranzukommen. Deshalb empfiehlt Andreas bei seinen Firmenvorträgen, einen Fehler im Umfeld der Mitarbeiter offen anzusprechen, um sich und seine Projekte gestärkt weiterzuentwickeln.  Mit Fehlern gelassen umgehen bringt uns weiter.

Dass er 20 Jahre lang als Profijongleur gearbeitet hat, blitzt immer wieder auf, wenn er spielerisch leicht mal mit drei, mal mit fünf Bällen hantiert. Seine Performance mit den Devil Sticks am Ende des Vortrags war grandios.

Nach einer kurzen Trinkpause kamen etwa 50 Zuschauer wieder im Saal zusammen, um mit Andreas Gebhardt über seine und ihre Erfahrungen mit Fehlern oder Fragen zum Vortrag zu diskutieren.Dabei erzählte er auch, wie er als Speaker angfing: ausgerechnet im Kloster Beuron vor Nonnen und Mönchen begann sein „Coming Out“ als Speaker. (Text Michaela Masino)

Andreas Gebhardt


Festliches Weihnachtskonzert von Opus 4 berührt die Zuhörer

Mit einem festlichen Bläserkonzert haben die vier Musiker von Opus 4 Anfang Dezember in der               St. Katharina Kirche in Busenbach ihre Zuhörerinnen und Zuhörer auf die Adventszeit eingestimmt. Der Kulturring Waldbronn hat wie in den vergangenen Jahren auch zu diesem besonderen Konzert eingeladen. In der gut besuchten Kirche spielten die Posaunisten des Gewandhaus-Orchesters zu Leipzig ein abwechslungsreiches Programm, das neben vielen alten Werken aus der Renaissance und dem Barock, auch wunderbare weihnachtliche Klassiker umfasste. Zu Gehör kamen Stücke von alten deutschen Meistern wie Johann Sebastian Bach, Johann Herrmann Schein und Heinrich Schütz, aber auch Werke von de Palestrina oder Tomas Lusi de Vicoria. Besonders berührend zum Schluss die Partita zu Weihnachen „Vom Himmel hoch da komm ich her”.

Da es in der klassischen Musikwelt nur wenige Originalstücke für Posaunen gibt, spielen die vier Musiker vor allem Bearbeitungen. Ein Großteil der Arrangements stammt vom Gründer und Leiter des Ensembles Jörg Richter selbst, daher sind die weihnachtlichen Kompositionen auch einzigartig. Insbesondere der typisch weiche Posaunenklang, der dem Ensemble sehr am Herzen liegt, machen die weihnachtlichen Konzerte von Opus 4 zu einem besonderen Erlebnis. So auch in diesem Jahr.

Opus


Klänge der Nachbarn im Kulturtreff: Ein Hörgenuss auf höchstem musikalischem Niveau

Ein musikalischer Hörgenuss der besonderen Art fand am vergangenen Wochenende im Kulturtreff statt. Gemeinsam mit der Musikschule Ettlingen hat der Kulturring zu einem Violine- und Klavierabend mit den Musikerinnen Hyuna Min (Violine) aus Südkorea und Gryta Tatoryte (Klavier) aus Litauen eingeladen. Der Abend im gut besuchten Kulturtreff stand unter dem Motto „Klänge der Nachbarn“.

Beide Musikerinnen sind international geschätzte Solistinnen, mehrfache Preisträgerinnerinnen zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, als Kammermusikerin in vielen Ländern unterwegs und unterrichten beide zur großen Freude der hiesigen Musikwelt an der Musikschule Ettlingen, wie auch Schülerinnen und Schüler an der Albert-Schweizer-Schule.

Hier engagieren sich Min und Tatoryte mit großem Einsatz für den musikalischen Nachwuchs. Auch hier durften sie bereits Preise bei Nachwuchswettbewerben gewinnen.

Zur Gehör brachten die beiden Musikerinnen unter anderem Werke von Antonín Dvořák, Maurice Ravel, Edward Grieg, Olivier Messiaen und Manuel de Falla. Sehr gut aufeinander eingespielt überzeugten die beiden Künstlerinnen eindrucksvoll mit ihren einfühlsamen und stilistisch nahezu perfekten Interpretationen der anspruchsvollen Stücke. Die rund 80 Besucherinnen und Besucher waren begeistert: „Das war musikalisch ein einmaliger Abend auf höchstem Niveau“, so der Tenor.

Klänge der Nachbarn

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bunteR Kindernachmittag mit "ThE Twiolins"

Beim bunten Kindernachmittag, organisiert vom Kulturring, dem Lesetreff und der LiteraDur, führten die Geschwister Marie-Luise und Christoph Dingler aus Mannheim, besser bekannt als „The Twiolins“ eine musikalische Geschichte über Freundschaft, Mut und die Kraft der Musik auf: Das mutige Eichhörnchen (Marie-Luise) und der etwas zögerliche Igel (Christoph) haben soooo viel geübt und wollen ihre Musik gerne mit anderen teilen. Doch wie geht das eigentlich? Wie spielt man ein Konzert? Die beiden machen sich auf die Suche nach Antworten – und erleben dabei ein kleines Abenteuer. Mit interaktiven Elementen zum Mitmachen und natürlich viel Musik.

Übrigens ist das Mitmachkonzert durch das Kinderbuch „Hurra, wir spielen ein Konzert“ von Marie-Luise Dingler, inspiriert. Die kleinen Gäste (und die großen auch) waren begeistert und ließen sich von der Musik mitreißen.

Anschließend gab es noch eine besondere Premiere: Bürgermeister a.D Franz Masino und Bürgermeister Christan Stalf gemeinsam hinter dem Grill. Beiden versorgten die Kinder mit leckerer Grillwurst und Getränken.

Twiolins   Twiolins grillen

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Steffen Dix und seine „New Orleans Band“

Nach der pandemiebedingten Pause startete der Kulturring mit Schwung in die diesjährige Waldbronner Woche mit einem musikalisch-jazzigen Hörgenuss: Steffen Dix und seine „New Orleans Band“ nahm die rund 80 Besucherinnen und Besucher im Kulturtreff mit eine auf eine musikalische Reise in die Jazz-Welt nach New Orleans.

Steffen Dix an der Trompete und seine Bandkollegen Frederic Andrej (Sousaphon), Matthias Dörsam (Klarinette), Maximilian Strauch (Posaune), Erwin Siffer (Klavier) und Thomas Laedlein-Greilsammer (Schlagzeug) zeigten die ganze Bandbreite von 120 Jahren musikalischer Bandgeschichte.

Klar, dass die sechs Musiker ohne Zugabe nicht gehen durften. Ein toller Auftakt der Waldbronner Woche.

Steffen Dix     Steffen Dix und  Publikum

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