Gemeindenachricht

Saftmobil
Die Schüler der Anne-Frank-Schule bei der Saftpresse


Der  Weg vom Apfel zum leckeren Saft


 
„Mmmh, lecker, schmeckt das gut“. „Der Saft ist ja richtig süß“. Da waren sich alle Waldbronner Kindergartenkinder und Schüler einig. Der frisch gepresste Saft vom natursaft-mobil, das vergangene Woche an der Festhalle parkte, schmeckt einfach „suuuper“ lecker.  Doch wie kommt der Apfel in flüssiger Form in den Becher?
 
Dieser Frage gingen die Kindergartenkinder und Schüler zusammen mit ihren Erzieherinnen und Lehrerinnen nach. Zunächst wurde fleißig Fallobst auf den heimischen Feldern und Streuobstwiesen gesucht, unterstützt von den Mitarbeitern der Gemeindegärtnerei und Isa Weinerth vom Umweltamt.  Und natürlich auch gefunden.  Säcke voll Äpfel und Birnen wurden da abgeschleppt. Denn am nächsten Tag geht es gleich weiter zur Festhalle.  Dort parkt, organisiert vom Reichenbacher Obst- und Gartenbauverein, das Natursaft-mobil von Martin und Annette Schiller.  „Wo kommt der Apfel rein“ und „Wo kommt der Saft raus“? Aufgeregt stellen die Kinder eine Frage nach der nächsten. Helmut Link vom Obst- und Gartenbauverein Reichenbach und Martin Schiller vom natursaft-mobil, beantworten alle Fragen:  „Zunächst kommt das Obst auf ein Förderband, dann wird es gewaschen“, erklärt Helmut Link. „Und dann“? Dann kommen die Äpfel oder Birnen in die Presse. Nächste Frage:  „Und wo ist unser Saft“, fragt eine Schülerin. „Der kommt dort hinten raus“, antwortet Martin Schiller. Also rennen schnell alle Kinder auf die andere Seite des mobils.
Und tatsächlich: Dort kommt der frisch gepresste, naturbelassene Saft aus einem Rohr raus. Und natürlich können alle Schüler mal probieren. Immer wieder stehen sie mit ihren Bechern an. „Hmmm, der Saft schmeckt ja sooo lecker…“. Nachdem nicht nur der Wissendurst gestillt ist, ziehen die Kinder  zufrieden mit ihren abgefüllten Saft-Boxen von dannen.
Zusammen mit der Gemeindegärtnerei und dem Obst- und Gartenbauverein Reichenbach hat Isa Weinerth die zwei spannenden Tage für die Kindergartenkinder und Schüler organisiert. „Ein großer Dank geht an den Obst- und Gartenbauverein und die Gemeindegärtnerei, aber auch an die Landwirte und Grundstückseigentümer, die uns ihre Streuobstwiesen zum Sammeln zur Verfügung gestellt haben“, sagt Isa Weinerth. In diesem Zusammenhang werden immer Landwirte oder Grundstückseigentümer gesucht, die ihre Wiesen für solche Aktionen zur Verfügung stellen.
Ansprechpartner:  Isa Weinerth, Umweltamt, Telefon 609 330 melden.

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