Gemeindenachricht

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik


Pläne für einen neuen Kindergarten in Etzenrot vorgestellt
Dass im Etzenroter St.Bernhard Kindergarten der Platz langsam eng wird, ist allseits bekannt. In der ersten Ausschusssitzung nach der Sommerpause stellten zwei Planungsbüros ihre Konzepte für den Neubau einer Kita auf dem Gelände des Gesellschaftshauses vor.
Der Kindergarten bietet Betreuung in zwei Gruppe an, eine weitere Gruppe ist im Pfarrsaal der Kirchengemeinde geplant. Zwar stellte die Kirche den Verkauf des Gebäudes in Aussicht, doch ist unter anderem auch aus Naturschutzgründen eine Erweiterung des bestehenden Gebäudes nicht möglich. Eine mögliche Alternative könnte laut Verwaltung das Gesellschaftshaus sein. Zwei Planungsbüros stellten nun ihre Konzepte für die Umnutzung des bestehenden Gebäudes, aber auch für einen möglichen Neubau vor. Beide Büros kamen zu dem Ergebnis, dass eine Umnutzung des bestehenden Gebäudes bei nahezu gleichen Kosten zu einem schlechteren Ergebnis führte, da aufgrund der Größe des Bestandsgebäudes zwar das Raumprogramm dort unterzubringen wäre, allerdings genau deswegen und auch wegen der ungünstigen Platzierung auf dem Gelände zu wenig Platz für die Außenspielfläche bliebe. Die anschließend präsentierten Neubauvorschläge wurden zwischen 3,6 und 4 Millionen Euro veranschlagt. Ein möglicher Baubeginn wäre frühestens ab Herbst 2022 möglich. Jetzt soll weiter geplant und beraten werden.
 
Neues Radfahrkonzept vorgestellt
Bereits bei der Verabschiedung des Leitbildes 2025 stand ein neues Radewegekonzept mit als wichtiges Leitziel auf der Agenda. Jetzt kommt Bewegung in das Konzept. Nick Lamprecht, stellvertretender Hauptamtsleiter, stellte nun dem Ausschuss ein umfassendes Maßnahmen- und Umsetzungsplan vor, an deren Ende ein neues Radwegekonzept stehen soll. Ein Arbeitskreis Fahrrad, der sich aus einer Leitbildgruppe gebildet hat, soll in die Überlegungen mit eingebunden werden. Nachdem das Konzept nun der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist, soll in einem weiteren Schritt eine Verkehrsschau Ende September weitere Eindrücke bringen. Lamprecht hofft, bereits im kommenden Sommer 2021 erste Schritte konkret umsetzen zu können.



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