Gemeindenachricht

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik


Grundstückeigentümer wünschen sich besseren Informationsfluss
Mehr und vor allem zeitigere Informationen über den Baufortschritt im Rück II – das wünschen sich die Grundstückseigentümer von der Erschließungsgesellschaft GSL und von der Gemeinde. Nach einem regen Austausch im Vorfeld der jüngsten AUT-Sitzung haben alle Beteiligten zugesichert, ihre Informationspolitik zu verbessern.  
Bürgermeister Franz Masino hatte in der letzten Gemeinderatssitzung (30.09.) den Grundstückseigentümern versprochen, die Verantwortlichen von der Erschließungsgesellschaft, der Baufirma Grötz und von dem Ingenieurbüro Leuze in die AUT-Sitzung einzuladen. Dort sollten sie den Grundstückseigentümern Rede und Antwort stehen. So auch geschehen. Dass nun nach Aussage der Verantwortlichen erst Ende April die Erschließungsarbeiten abgeschlossen sein werden, erfreute die Grundstückseigentümer nicht wirklich, ist aber eben – so der Tenor – nicht mehr zu ändern. Sie hätten sich allerdings gewünscht, früher über die Verzögerungen, die „doch sicher abzusehen gewesen sind“, informiert zu werden.
Zu den Verzögerungen haben insbesondere, so Rüdiger Kampa vom Büro Leuze das schlechte Wetter Ende 2019, die zweiwöchige, coronabedingte Schließung der Baustelle und weitere Zusatzarbeiten geführt. Eine verbindliche Zusage, wann die Erschließungsarbeiten nun beendet seien, konnte keiner machen. Es wird mit Ende April 2021 gerechnet.
 
Bebauungsplan für „Kirchplatz Busenbach“ empfohlen
Der Ausschuss für Umwelt und Technik wird dem Gemeinderat empfehlen, einen Bebauungsplan „Kirchplatz Busenbach“ aufzustellen. Dies haben die AUT-Mitglieder beschlossen.
Fast schon alle Jahre wieder befasst sich der AUT mit der Gestaltung des Kirchplatzes, um diesen einerseits optisch aufzubessern, andererseits um die Parksituation zu verbessern. Gleichzeitig sollen auch die Zufahrten zu den Anliegergrundstücken geklärt werden. Gespräche mit den Anliegern haben bisher keine Lösung gebracht.
Anlässlich einer Bauvoranfrage beschloss der AUT jetzt, die Überplanung des Gebietes erneut anzugehen. Um dem Gemeinderat nun einen Aufstellungsbeschloss für einen Bebauungsplan zu empfehlen, legte der AUT den Geltungsbereich fest. Auf Wunsch der AUT-Mitglieder wurde dieser noch um vier weitere Häuser in der Leopoldstraße erweitert.
 
Bus- und Schienenhaltestellen sollen barrierefrei werden
Die Gemeinde Waldbronn will in Zusammenarbeit mit der KVV und dem Landkreis Karlsruhe den barrierefreien Ausbau von Bus- und Straßenbahnhaltestellen angehen.
Axel Dahlhauser vom Technischen Amt stellte dazu im AUT das Konzept für die kommenden Jahre vor. So sollen bis Ende 2021 zunächst einmal sechs Bushaltestellen barrierefrei umgebaut werden. Es handelt sich um die Haltestellen Freibad, Albtherme in beide Richtungen, Vogesenstraße, Sportzentrum beide Richtungen. Die beiden Haltestellen Sportzentrum liegen in der Talstraße und werden im Zuge der jetzigen Baumaßnahmen entsprechend mit umgebaut. Die restlichen vier Haltestellen, so Dahlhauser, können mit einem überschaubaren Aufwand bis Ende 2021 umgebaut werden. Weitere 26 Haltestellen sollen bis Ende 2026 ausgebaut werden. Die Kosten für alle Maßnahmen würden rund 1,4 Millionen Euro betragen.
 

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