Gemeindenachricht

Waldbronn auf dem Weg ins ‚e-mobile‘ Zeitalter


Bürgermeister Franz Masino und EnBW-Kommunalberater Thomas Pfeifle beim Testen der Ladestation in der Talstraße. Bild: Gemeinde Waldbronn

Waldbronn auf dem Weg ins ‚e-mobile‘ Zeitalter
Gemeinde nimmt Ladensäulen für Elektrofahrzeuge in Betrieb


Die drei E-Ladesäulen, die seit einigen Tagen an den Standorten Etzenroter Straße 15, Im Ermlisgrund und Talstraße stehen, wurden nun offiziell der Öffentlichkeit übergeben.

Bürgermeister Franz Masino: „Waldbronn ist ein attraktiver Wohn- und Gewerbestandort. Eine gut ausgebaute Infrastruktur ist dafür von großer Bedeutung. Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge werden dabei über kurz oder lang die Attraktivität eines Standorts mitbestimmen. Denn auch die Elektromobilität ist ein entscheidender Faktor, um zentrale Aufgaben unserer Zeit zu bewältigen. Sie verringert die Belastungen, denen die Menschen durch Schadstoffe ausgesetzt sind, und fördert eine nachhaltige Mobilität; sie trägt dazu bei, die Umwelt zu schützen und unsere Klimaziele zu erreichen.“ Die Inbetriebnahme der Ladesäule sei ein erster Schritt auf dem Weg ins ‚e-mobile‘ Zeitalter und für mehr Lebensqualität in Waldbronn.

Die von der EnBW gefertigte und installierte Ladesäule verfügt über zwei so genannte Typ 2-Anschlüsse mit maximal 22 Kilowatt Leistung. Gleichzeitig bietet das Energieunternehmen als Vorreiter der Elektro-Mobilität den einfachen und komfortablen Zugang zu der Ladestation. Möglich macht das die kostenlose und mehrfach preisgekrönte EnBW mobility+ App, wie EnBW-Kommunalberater Thomas Pfeifle erläutert: „Mit der Smartphone-App finden auch Ortsfremde die Ladesäulen, Nutzer können sich den aktuellen Status – wie Verfügbarkeit und Kosten – anzeigen lassen und auch die Bezahlung erfolgt direkt über die Anwendung.“ Die App bietet Zugang zu mehr als 30.000 Ladepunkten und damit dem größten Lade-Netz in Deutschland, Österreich und Schweiz. Falls gewünscht, kann zusätzlich eine Ladekarte der EnBW über die App erworben werden. Mit dieser Karte lässt sich vor Ort ebenfalls der Ladevorgang durchführen.

Außerdem wies Thomas Pfeifle auf den Ladetarif der EnBW hin: „Als erster Anbieter hat die EnBW einen reinen Kilowattstunden-basierten Tarif eingeführt. „Das heißt, es wird allein der Strom berechnet, der tatsächlich geladen wurde.“
Der Ladetarif ist einfach und transparent, denn er verzichtet auf versteckte Kosten, wie eine Zeitkomponente, Startgebühren für den Ladevorgang sowie Gebühren für das Laden an Stationen anderer Anbieter oder im Ausland. Auch sonstige Nutzungseinschränkungen wie Höchstlademengen gibt es nicht. Für so genannte AC-Ladestationen, wie der in Waldbronn, zahlt der Kunde 38 Cent/kWh im Standard-Tarif. Bei einem Monatsverbrauch von über 50 Kilowattstunden lohnt sich der Viellader-Tarif zu 28 Cent/kWh – in den ersten drei Monaten ohne Grundgebühr, danach fallen zusätzlich 4,86 Euro pro Monat an.
 
Nähere Information zur EnBW mobility+App und zu den Tarifen:
https://www.enbw.com/elektromobilitaet/produkte/mobilityplus-app/laden-und-bezahlen

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