Gemeindenachricht

Aus dem Ausschuss für Umwelt und Technik


PV-Anlagen für zwei Grundschulen
Auf der Turnhalle der Anne-Frank-Schule und auf der Albert-Schweitzer-Schule werden Photovoltaikanlagen für rund 100 000 Euro installiert. Die Firma Resun aus Malsch wird mit der Installation beauftragt. Das beschloss der Ausschuss für Umwelt und Technik in seiner jüngsten Sitzung unter der Leitung von Bürgermeisterstellvertreter Joachim Lauterbach.
Waldbronns Klimaschutzbeauftragte Marie-Luise Blau vom Technischen Amt erläuterte das Vergabeverfahren, welches sich aufgrund des aktuellen Material- und Fachkräftemangels als sehr schwierig gestaltet hat. Beide Anlagen von je 30 kW Größe können noch in diesem Jahr installiert werden und damit die Leistung kommunaler PV-Anlagen in Waldbronn von 112 auf 170 Kilowatt-Peak (kWp) erhöhen.

Energieverbrauchsausweise für kommunale Gebäude kommen
Der AUT beschloss, 7500 Euro außerplanmäßig bereit zu stellen, um damit Energieverbrauchsausweise erstellen zu lassen. 
Das Aushängen von Energieausweisen in kommunalen Gebäuden ab 250 m² Größe mit hohen Publikumsverkehr ist eine gesetzliche Pflicht, erläuterte Marie-Luise Blau. In Waldbronn betrifft das 13 kommunale Gebäude. Die Kosten für eine Beauftragung belaufen sich auf rund 450 Euro pro Ausweis. Das Technische Amt, so Blau, könne dies zeitlich, finanziell und personell nicht leisten.

Beitritt zum kommunalen Klimaschutzverein
Die Gemeinde Waldbronn wird dem kommunalen Klimaschutzverein des Landkreises beitreten. Das beschloss der Gemeinderat mehrheitlich.
Der neu zu gründende Klimaschutzverein, bestehend aus dem Landkreis und den Landkreiskommunen, soll künftig die Gesellschaftsanteile der Netze BW an der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises übernehmen, erläuterte Blau. Die Agentur wurde 2008 unter anderem gemeinsam mit den Stadtwerken Ettlingen und der Netzte BW gegründet. Anstelle der Netze BW soll nun der Klimaschutzverein treten. Die Mitgliedschaft beträgt 450 Euro im Jahr. Dadurch erhält die Gemeinde einen direkteren Zugang zu Beratungsleistungen der Agentur, die laut der Klimaschutzmanagerin sehr intensiv sind.

Neuer Standort für DRK-Garagen
Der AUT beschloss mehrheitlich einen neuen Standort für die Garagen vom DRK Busenbach: Diese sollen nun am Ende der Hellenstraße Richtung Container aufgestellt werden. Dafür werden überplanmäßige Mittel von 25 000 Euro bereitgestellt.
Die Entscheidung wird notwendig, weil der aktuelle Standort des Fahrzeugs (Untergeschoss altes Schulgebäude Schulstraße) bereits mehrfach überflutet worden ist, erläuterte Jürgen Hemberger, Leiter des Technisches Amtes. Mehrere Standorte seien angedacht worden; da am Ende der Hellenstraße auch ein Stromanschluss sei, wäre dieser Standort am besten, so Hemberger.
Als unübersichtlich und nicht geeignet, insbesondere für den Verkehr, kritisierte Hildegard Schottmüller (CDU) den Standort.

Neue Brücke über den Hetzelbach
Der AUT beschloss einstimmig, die untere Brücke über den Hetzelbach erneuern zu lassen.Dafür müssen 20 000 Euro außerplanmäßige Mittel bereitgestellt werden.
Bereits mehrfach musste die Holzbrücke repariert und Holzteile ausgetauscht werden. Mittlerweile ist die Brücke aber so kaputt, dass diese nicht mehr benutzbar war und vor einigen Wochen abgebaut werden musste. Es sei schlichtweg zu gefährlich gewesen, informierte Jürgen Hemberger.
Die obere Brücke ist bereits entfernt worden und durch eine Furt ersetzt worden. Das sei hier aber nicht möglich, da die Böschung zu steil sei. Deswegen soll nun eine neue Brücke mit einem Stahlunterboden und einem Holzgelände errichtet werden.  


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