Kontakt Sprachmittlerdienst

  • Caritasverband Ettlingen e.V.


    Natalie Steiner
    Arbeit mit Geflüchteten
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Fluchtgedanke

Fluchtgedanke
Arbeit ist eine zentrale Voraussetzung, um sich als Geflüchteter zu integrieren


Tatkräftig zur Seite stehen den Flüchtlingen hierbei sogenannte Job-Coaches; in Waldbronn haben im vergangenen Jahr zwei Personen diesen Kurs absolviert.

Die kostenlosen Qualifizierungskurse dazu bietet das Landratsamt an. Im Folgenden berichtet ein Waldbronner Job-Coach und Bettina Lichter vom Amt für Integration (Landratsamt) über ihre Erfahrungen.

Im vergangenen Jahr wurden im Landkreis 19 Job-Coaches qualifiziert; insgesamt sind bereits 40 Coaches tätig. Schwierig ist es (und ab 2020 noch schwieriger), wenn die Identität der Geflüchteten nicht geklärt ist, berichtet Bettina Lichter von den Anforderungen bei den Gesprächen.

Da sei ein Job- Coach ganz wichtig, um für die Betroffenen Zusammenhänge transparent zu machen und vor allem MUT zu machen, den Schritt zu wagen, aber auch ganz praktisch zu helfen. Wichtig in diesem Zusammenhang sei auch die Zusammenarbeit mit dem Hauptamt (meistens die Integrationsmanager).

Die Arbeitsgeber, so Bettina Lichter weiter, reagieren positiv, weil sie einen Ansprechpartner haben, mit dem sie die Verwaltungsabläufe besprechen können und der auch bei den Behördengängen hilft.

Weiteren Bedarf gebe es vor allem bei der Ausbildung. Viele sind in der Berufsschule sprachlich und fachlich überfordert. Hier heißt es rechtzeitig gegenzusteuern, mit dem Arbeitnehmer zu reden und die richtigen Maßnahmen einzuleiten.

In Waldbronn sind zwei Job-Coaches tätig

Ein Job-Coach erzählt ebenfalls von seinen Erfahrungen: 20 Geflüchtete haben ab Frühsommer 2019 bis zum Ende des Jahres Hilfe bei der Arbeitssuche in Anspruch genommen. Die Aufgaben, mit denen sich die Job-Coaches beschäftigen sind vielfältig: unter anderem Lebenslauf erstellen, Zeugnissen und Bestätigungen zusammensuchen, Bewerbungen schreiben, geeignete Stellen suchen, Anschreiben an die Firmen aufsetzen und die zusammengestellten Bewerbungsunterlagen abschicken, Vorstellungstermine vereinbaren und die Geflüchteten zum Gespräch begleiten.

Die Gespräche gestalten sich oft sehr schwierig, so der Job-Coach weiter. Die Bewerber seien zum einen sehr schüchtern, wissen zum anderen die Fragen oft nicht einzuordnen. Manche hätten Angst, etwas Falsches zu sagen. Die größte Hürde sei die Deutsche Sprache. Oft aber auch eine Überschätzung des eigenen Könnens. Manch einer gibt an, Handwerker zu sein, kann aber nur ein paar elementare Fragen beantworten. Insgesamt konnten bis Ende des Jahres acht Personen vermittelt werden. Einige hätten die Jobs auf eigene Faust gefunden und sich nur bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen helfen lassen.
 
INFO: Das nächste kostenlose Job-Coach-Seminar findet Anfang März statt.
Weitere Infos unter amt.33integration@landratsamt-karlsruhe.de
 
PS: Übrigens finden Sie auch weitere Informationen zum Thema Integration auf der Website der Gemeinde Waldbronn: www.waldbronn.de/de/Rathaus/Integration-und-F
 
 

  • Wirtschaftliche Integration durch Arbeit

    liebe Bürgerinnen und Bürger, ist eine der zentralen Voraussetzungen, um sich als Geflüchteter nachhaltig in die aufnehmende Gesellschaft zu integrieren.
    Um hierbei die ersten Hürden sicher zu überwinden, brauchen Geflüchtete die aktive Unterstützung durch die aufnehmende Gesellschaft. In dem anspruchsvollen Feld des Arbeitsmarktzuganges sind im Zusammenspiel mit den ehrenamtlich Engagierten die Hauptamtlichen der kommunalen Verwaltung ebenso wichtige Brückenbauer wie Personalentscheider in den Unternehmen.

    Damit der Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete zur Zufriedenheit aller Beteiligten gut gelingen kann, haben Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung und Ehrenamt der Gemeinden Karlsbad und Waldbronn einen interkommunalen Runden Tisch gebildet. Im Zentrum steht hierbei die Abstimmung über ein zielführendes Vorgehen.

    Eine zusätzliche fachliche Förderung der Ehrenamtsarbeit im Bereich der Arbeitsmarktintegration erfolgt zudem durch kostenfreie Qualifizierungskurse zum Job Coach, die das Landratsamt Karlsruhe auf den Weg gebracht hat.

    Wer kann Job Coach werden? Jeder, der Freude an der Arbeit mit Menschen hat und sich ehrenamtlich engagieren möchte. Idealerweise verfügen Sie über Lebens- und/oder Berufserfahrung oder sogar über Kontakte zu regionalen Betrieben.

    Was macht ein Job Coach? Gemeinsam Bewerbungsunterlagen erstellen, Jobangebote finden und Unternehmen kontaktieren, auf Vorstellungsgespräche vorbereiten, Behördengänge für die Arbeitserlaubnis begleiten, Weg zur Arbeit praktisch üben…
     
    Interesse?
     
    Das nächste JOBCOACH- Seminar findet am Fr. 24. Mai von 17-21 Uhr und Sa. 25. Mai von 9-16 Uhr in Linkenheim-Hochstetten statt und richtet sich an Menschen, die ehrenamtlich gerne Geflüchteten helfen möchten, Arbeit oder Ausbildung zu finden. Auch wer bereits Erfahrung auf diesem Gebiet gesammelt hat und sich weiterbilden möchte, ist herzlich willkommen. Kosten entstehen keine.
     
    Fragen zur Tätigkeit als Job Coach und zum Seminar beantwortet gerne Frau Bettina Lichter,
    Tel.:0721 1936-77080 oder bettina.lichter@landratsamt-karlsruhe.de. Bei Interesse melden Sie sich bitte baldmöglichst, aber bis spätestens bis zum 12.4.2019 an.
     
    Es grüßt Sie herzlich
    Thomas Christl
    Integrationsbeauftragter
     
    Flyer Job Coach
  • Sprache

    liebe Bürgerinnen und Bürger, zeichnet den Menschen aus und ist sein wichtigstes Instrument sozialer Interaktion. Neben Gestik und Mimik nehmen Menschen mittels Sprache Kontakt zueinander auf, teilen sich mit, warnen einander in Gefahr, trösten, loben oder kritisieren sich. Sprache hat für uns Menschen eine hohe soziale Bedeutung.

    Sprache ist aber auch wichtig für die selbstbestimmte Steuerung von Nähe und Distanz und somit auch für das Gefühl der persönlichen Sicherheit.

    Immer dann, wenn wir uns als Urlauber in fremden Ländern aufhalten, können wir zudem die Erfahrung der Begrenzung, ja, der Behinderung machen, wenn wir die Landessprache weder verstehen noch sprechen. Diese Barriere verstärkt sich umso mehr, wenn für uns auch das Schriftbild „nichtssagend“ ist.

    Sprache ist somit für die hier lebenden Migranten der zentrale Schlüssel zur Integration in unsere Gesellschaft – sozial wie auch wirtschaftlich. Damit dies gut gelingt,  müssen z.B. anerkannte Flüchtlinge verpflichtend an Sprachkursen teilnehmen und das Lernergebnis mit Prüfung dokumentieren.

    Dort, wo Sprache noch eine wahrnehmbare Barriere darstellt, hilft der Sprachmittlerdienst über die Barriere hinweg.
    Sprachmittlerdienst? Ja, das ist ein Angebot getragen vom Landratsamt Karlsruhe und dem Caritasverband Ettlingen e.V.. Der Sprachmittlerdienst unterstützt Menschen mit fehlenden oder geringen Deutschkenntnissen bei Behördengängen und Beratungsgesprächen. Dadurch wird nicht nur die Arbeit von Behörden und sozialen Instituten erleichtert, sondern auch die Teilhabe der Migranten aktiv unterstützt.

    Dieser Sprachmittlerdienst sucht nun Menschen, die mitmachen. Voraussetzung dafür ist, dass sie neben der deutschen Sprache eine weitere Sprache fließend sprechen.
    Nähere Infos entnehmen Sie bitte dem Flyer unten.

    Es grüßt Sie herzlich
    Thomas Christl
    Integrationsbeauftragter

    Weitere  Informationen zur Begleitung von geflüchteten Menschen und dem Thema Integration finden Sie hier.
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  • Gemeindeverwaltung Waldbronn
  • Marktplatz 7
  • 76337 Waldbronn