Gerücht der Woche

"Beim Neubau Kita Etzenrot tut sich nichts"

In der Waldbronner Gerüchteküche brodelt so manche Behauptung im großen Topf der „Falschmeldungen“. Hier ein bisschen gehört, dort ein bisschen hinzugedichtet und schon ist es fertig, das Waldbronner Gerücht. Ein Gerücht ist im Übrigen etwas, was allgemein weitererzählt wird, ohne dass geprüft ist, ob es auch wirklich zutrifft.
Für uns von der Gemeindeverwaltung ist der mitunter brodelnde Gerüchtetopf Anlass, die ein oder andere Meldung, die uns der Flur- oder auch der Dorffunk zugetragen hat, aufzugreifen und auf deren Wahrheitsgehalt zu prüfen. In lockerer Folge und auch nicht immer ganz ernst gemeint, stellen wir das ein oder andere Gerücht vor und gleichzeitig gerne klar.
 
Heute geht’s um die Meldung, dass seit dem Abriss des Gesellschaftshauses vor drei Jahren rund um den Neubau der Kita Etzenrot nichts geschehen sei.
Richtig ist, dass der Abbruch des Gesellschaftshauses in Etzenrot spätestens bis zum 31. Dezember 2022 beschlossen worden ist.
Richtig ist auch, dass dieser Beschluss samt Abbruch bis auf die Bodenplatten unbedingt notwendig war, um eine entsprechende Förderung für den Bau der Kita durch das Land Baden-Württemberg zu bekommen. Diese Förderung ist in der schwierigen Haushaltslage der Gemeinde Waldbronn hilfreich.
Richtig ist auch, dass bereits im März 2023 entsprechende Fachbüros mit den Objektplanungen und den Planungen zu den Außenanlagen beauftragt worden sind. Zudem ist im Juli 2023 beschlossen worden, die Trägerschaft der Kita und die entsprechenden Fachplanungsleistungen im europaweiten Verfahren auszuschreiben. In weiteren Sitzungen im Jahr 2023 und 2024 hat der Gemeinderat mehrfach über das Raumkonzept, einschl. der Kosten und Einsparpotentiale und den angedachten Vereinsraumes beraten. Zwischenzeitlich sind der Bauantrag und ein Bodengutachten erstellt, die Statik berechnet, die Aussenanlagen abgestimmt und die Ausschreibungen vorbereitet worden. 
Im Dezember 2025 sind die Werkplanungen beendet worden. Jetzt wird mit den Ausschreibungen begonnen.
Richtig ist auch, dass die Planungen immer wieder in den verschiedenen Gremien vorgestellt und insbesondere auch die Anforderungen an den Versammlungsraum überarbeitet werden mussten. Die Anforderungen an den Versammlungsraum sind hierbei mehrmals auch mit den Vereinen abgestimmt und Änderungen hieran vorgenommen worden. Letztlich braucht es für die Planung eines solchen Großprojekte daher s Zeit. Da führt kein Weg dran vorbei.

Daher ist es falsch, dass sich in den vergangenen drei Jahren mit Blick auf den Neubau der Kita Etzenrot nichts getan hat.

Symbolbild "Gerücht der Woche"